Ihre Naturheilpraxis seit 1996

Rita Jurgens-Krüssmann – Heilpraktikerin – Zilgrei-Lehrerin – F-X-Mayr-Therapeutin


Rita Jurgens-KrüssmannZilgrei und Naturheilpraxis in Essen-Ruhr

Rita Jurgens-Krüssmann

  • Heilpraktikerin
  • zertifizierte Zilgrei-Lehrerin
  • Ernährungsberaterin
  • F-X-Mayr-Therapeutin
  • psychol. Therapeutin nach HPG
Seit 1996 bin ich in meiner Naturheilpraxis tätig

Seit mehreren Jahren befasse ich mich in meiner Praxistätigkeit schwerpunktmäßig mit dem Thema REIZDARM und allen Beschwerdebildern rund um den Verdauungstrakt. Weiterlesen


Vitamin C Hochdosis- Therapie


Vitamin Hochdosis-Therapie bei chronisch entzündlichen Erkrankungen

Bedeutung der Vitamin C Hochdosis-Infusion bei chronischen Krankheiten durch oxidativen Stress

Die durchwegs positiven Erfahrungen mit antioxidativen Therapieansätzen bei der Behandlung chronischer Krankheiten sowohl in der Naturheilkunde als auch interdisziplinären Therapieversuchen in der Palliativ-Medizin, scheint zu bestätigen, dass eine antioxidative Behandlung mit hochdosiertem Vitamin C in vielen Fällen effektiv und wirkungsvoll ist.

Vitamin C- Infusionen in Form von hoch dosiertem ASCORBAT sind ein wichtiges Antioxidans zur Reduzierung freier Radikale = ROS, denn oxidativer Stress per se bewirkt Vitamin-C-Mangel und Vitamin-C-Mangel zu oxidativem Stress. Parenteral (= über den Blutweg) verabreichtes Vitamin-C in Hochdosis wirkt daher unmittelbar anti-entzündlich.

Auslöser für Entzündungsprozesse: Oxidativer Stress

Was ist oxidativer Stress?

Auslöser für entzündliche Prozesse ist oxidativer Stress, der entsteht, wenn nicht genügend Antioxidantien zur Verfügung stehen um reaktive Sauerstoffverbindungen (= ROS= Reactive Oxygen Species) abzufangen bevor sie gesundes Gewebe schädigen.

Als oxidativen Stress bezeichnet man eine Stoffwechsellage, bei der reaktive Sauerstoffverbindungen gebildet werden, die den Zellstoffwechsel in seiner Fähigkeit, diese freien Radikalen zu eliminieren, überfordern.
Ein gesunder Organismus ist im Rahmen seiner Selbstregulations- und Selbstheilungskräfte in der Lage die notwendige Menge an antioxidativen Substanzen zu bevorraten. Ist dies jedoch in dem erforderlichen Maße nicht möglich, geraten die Körperzellen aufgrund der Flut freier Radikale unter Stress.
Um es für den medizinischen Laien verständlich zu machen, lässt sich die Oxidation in der Zelle durchaus vergleichen mit Prozessen, die wir aus der Natur kennen:
Bei der Aufnahme von Sauerstoff werden entweder Wasserstoff oder Elektronen abgegeben. Diesen Prozess bezeichnet man als Oxidation, wie z.B. bei der Bildung von Rost auf Eisen, der Verfärbung von Silber und Gold. Das sind bekannte Oxidationsprozesse unter Einwirkung von Sauerstoff.

Bei oxidativen Prozessen in unseren Körperzellen entstehen neue biochemische Verbindungen, mit denen der Zellstoffwechsel erhebliche Probleme = Stress hat und somit eine Entzündungsreaktion provoziert. Diese Entzündungsreaktion kann zuerst akut und vorübergehend sein. In den letzten Jahren erhärtet sich jedoch der Verdacht, dass oxidativer Stress langfristig zur Entwicklung chronisch entzündlicher Krankheiten zu führen scheint und das Immunsystem nachhaltig blockiert und schwächt.
Bei jeder chronischen Erkrankungen, von Bluthochdruck bis Krebs über Diabetes, Osteoporose, Erkrankungen des Rheumatischen Formenkreises uvam. Finden sich nachweislich chronische Ascorbat-Defizite, begleitet von entzündlichen und schmerzhaften Symtomenkomplexen, hervorgerufen durch oxidativen Stress.

Vitamin C als Katalysator für Stoffwechselprozesse und physiologisches Antioxidans

Vitamin C als Ascorbat, ist Kofaktor zahlreicher biochemischer Reaktionen und Katalysator von Stoffwechselprozessen und daher in zahlreichen physiologischen und Krankheits- bedingten Zusammenhängen einsetzbar:

Natürliche Stoffwechselvorgänge:

  • Leberentgiftung
  • Biosynthese von Neurotransmittern
  • Unterstützung der Wundheilung (Kollagenbildung)
  • Abbau von Aminosäuren
  • Biosynthese von Carnitin ( bedeutend für den Fettstoffwechsel)
  • Verbesserung der Eisenresorption aus dem Darm
  • Regenerierung von Vitamin E

Leber-und Fett- Stoffwechsel

  • LDL-Oxidation = Hemmung des Gefäß schädigenden „schlechten“ LDL-Cholesterins
  • Schutz des Gefäßendothels vor Lipidablgerungen (=Artheriosklerose)
  • Hemmung der für die Leber giftigen und kanzerogenen Nitrosaminbildung aus Nahrungsnitrit

Knochenstoffwechsel

  • Hemmung der Osteoklastenaktivität (= Abbau der Knochenzellen) bei Osteoporose

Gefäßkrankheiten

  • Reduzierung des Kardio-vaskulären Risikos (=an Folgen von Gefäßkrankheiten zu versterben) bei Patienten mit Rheumatischer Arthritis

Erkrankungen des Rheumatischen Formenkreises

  • Rheumatischen Arthritis
  • Morbus Bechterew
  • Fibromyalgie
    uvam.

Allergien und Hauterkrankungen

  • Senkung des IgG und IgE-Spiegels bei entzündlich-allergischen Atemwegserkrankungen
  • Erhaltung und Schutz der Barrierefunktion der Haut bei Atopischer Dermatitis, Urtikaria und Psoriasis, Neurodermitis

Nervensystem

  • Erhöhung der Stresstoleranz, da Nervenzellen den höchsten Bedarf an Vitamin-C aufweisen
  • daher empirisch bewährt bei Chronischem Müdigkeitssyndrom, Depression, Angstzustände, Burn-Out

Immunsystem und Tumorleiden

  • Aktivierung der natürlichen Killerzellen und Lymphozytenproliferation bei akuten und chronischen Infektionskrankheiten
  • Schutz vor Nebenwirkungen von Chemo- und Strahlentherapie
  • Selektiv toxische Wirkung auf Tumorzellen

https://www.pascoe.de/anwendungsbereiche/vitamine/vitamin-c-mangel.html


Kennzeichnung „laktosefrei“ bei Lebensmitteln


Sinn und Unsinn einer Lebensmittel-Kennzeichnung als „laktosefrei“

Als „laktosefrei“ gekennzeichnete Produkte begegnen einem beim Einkaufen immer häufiger. Bei näherem Hinsehen wird jedoch klar, dass es sich um einen Hinweis handelt, der häufig auch Produkte betrifft, die ohnehin keine Laktose enthalten! Als „laktosefrei“ gekennzeichnete Produkte werden in der Regel auch deutlich teurer angeboten als angemessen. Die Hersteller verdienen damit gutes Geld, wenn beispielsweise „Minus-L“ Produkte als diätetisch wertvoll angepriesen werden, die ohnehin laktosefrei sind, wie z.B. die meisten Käsesorten.

Milchzucker = Laktose ist, wie der Name sagt nur in Milch von Tier (und Mensch) enthalten. Somit können nur aus Milch hergestellt Lebensmittel Milchzucker enthalten.

Die überwiegende Anzahl an Milchprodukten sind bei mäßigem Verzehr auch für Personen, die unter einem primären oder sekundären Mangel des Milchzucker spaltenden Enzyms Laktase leiden, immer noch verträglich.

Sollten Sie dennoch zur Zeit erhebliche probleme mit der Verdauung von Milchzucker haben, finden sie hier zur Orientierung eine Laktose-Inhalts-Tabelle zum Download als PDF. Weiterlesen


Leide ich unter Laktose-Intoleranz?


Wie häufig ist Laktoseintoleranz tatsächlich?

Unter mehreren Hundert Patienten, die in den letzten Jahren wegen der unterschiedlichsten Magen-Darm- und Verdauungs- Beschwerden meine Naturheilpraxis aufgesucht haben, fanden sich in der Tat nur wenige, die nachweislich – sei es über klinische Tests oder aufgrund ihrer eindeutigen Symptomatik – eine LAKTOSE-Intoleranz vorweisen konnten.

Diese Beobachtung deckt sich mit der Statistik, dass wir Europäer  aufgrund einer genetischen Mutation vor Tausenden von Jahren – nur selten eine eindeutige Laktose-Intoleranz aufweisen. Jedoch ca. 80% der restlichen Weltbevölkerung kann Laktose ohnehin nicht verdauen und reagiert mit den bekannten Symptomen: Bauchgrummeln, Krämpfen und durchfallartigen Darmentleerungen kurz nach dem Genuss von Milchzucker, z.B in Form von Frischmilch oder milchzuckerhaltigen (meist) Fertigprodukten.

Symptome treten bei genetisch toleranten Personen typischerweise erst im Laufe des Erwachsenenalters auf, seltener bei Kindern, denn bei vielen Menschen schwächt sich meist bereits ab dem 2. Lebensjahr die Enzymaktivität nach der Babyzeit allmählich ab. Die Folge kann, muss aber nicht, eine mehr oder minder stark ausgeprägte primäre Laktoseintoleranz sein. Eine verbleibende Laktaseaktivität von etwa 50 Prozent gilt jedoch noch als ausreichend und lässt i.d.R. einen mäßigen Verzehr an laktosehaltigen Lebensmitteln zu.

Die primäre Laktose-Intoleranz

Diese natürliche Form der primären Laktoseintoleranz an sich, ist keine Krankheit, sondern zeigt sich ggf. bei mangelhafter Produktion des Enzyms Laktase mit seinem charakteristischen Beschwerebild. Anders verhält es sich mit der sekundären, erworbenen Laktoseintoleranz.

Die sekundäre Laktose-Intoleranz

Erkrankungen im Dünn- und Dickdarmbereich, nach Bauchoperationen und ein gestörtes Darmmilieu und/oder medikamentöse Nebenwirkungen können einer vorübergehenden Milchzucker-Unverträglickeit den Boden bereiten.

Hier kann man mit einem kausalen, naturheilkundlichen und ganzheitlichen Therapieansatz meist sehr gute Erfolge erzielen.

Substitution mit Laktase-Tabletten

Dies kann mitunter die Lösung für den Augenblick sein. Jedoch empfehle ich Laktase-Tabletten, wenn in sehr hohen Konzentrationen (> 10.000 FCC) nach Vorschrift vor ggf. Milchzucker haltigen Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Jedoch beheben sie das Problem nicht in der Tiefe der Störung.

Therapie des sekundären Laktase-Mangels aus Sicht der Naturheilkunde

In meiner Naturheilpraxis beobachte ich neben den geklagten Beschwerden wie Durchfälle gleich nach den Mahlzeiten, Blähungen, Bauchkrämpfen, etc. auch die Beschreibung, dass es nicht nur der Milchzucker sein könnte, sondern die genannten Symtome auch mit dem Verzehr anderer Nahrungsmitteln in Zusammenhang gebracht werden. Meist ist eine klare Unterscheidung garnicht mehr möglich und auch Ernährungsprotokolle liefern daher nicht immer eine klaren Hinweis auf die Störenfriede im Bauch.

Es bestehen zeitgleich auch Unverträglichkeiten von Fruchtzucker, Histamin-haltigen Lebensmitteln oder auch spezifischer Konservierungsstoffen in Tiefkühl-, Fertig- und Instantprodukten, Konserven und Süßigkeiten aller Art.

Diese Überempfindlichkeiten bessern sich in der Regel nach einer gründlichen Darmsanierung und Symbioselenkung des Verdauungstraktes ganz deutlich. Was letztlich nicht verwundert, da man davon ausgehen kann, dass die Milieuveränderungen und die somit mangelhafte Produktion von Verdauungsenzymen als Folge einer medikamentös induzierten Störung anzusehen ist.

Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten und gestörtes Darmmilieu

gehen nach meinen persönlichen Praxiserfahrungen Hand in Hand. Bei der Regulierung , Aufforstung und Wiederherstellung eines intakten Darmmilieus muss daher therapeutisch angesetzt werden.

Teure Untersuchungen und Tests (z.B. IgG4-Test) auf unverträgliche Lebensmittel bringen in der Regel nichts außer unötigen zusätzlichen Stress für die Betroffenen, weil sie das Übel nicht an der Wurzel packen.

Siehe auch: Sinn und Unsinn des IgG4-Tests auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten !

 Für eine erfolgreiche Therapie in der Naturheilpraxis sind nötig:

 

 

Milch-Semmel-Diät n. F-X-Mayr


Die F-X-Mayr-Kur Fitnesskur nicht nur für den Darm!


Die F-X-Mayr-Kur …
…eine Fitnesskur für Körper, Geist und Seele –
– und nicht nur für den Darm!

Lange Zeit wurde die Bedeutung des Darmes und eine gut funktionierenden Verdauung für die Gesundheit des Menschen unterschätzt. Inzwischen wissen wir, dass Funktionsstörungen des Verdauungsapparates, insbesondere des gesamten Darms, Ursache vieler Erkrankungen sind. Hier setzt die bewährte Heilfastenkur nach Dr. F.-X.-Mayr an.

Dr. med. Franz- Xaver Mayr (1875 – 1965), ein österreichischer Arzt, machte es sich zur Aufgabe, für das Abdomen diagnostische Kriterien zu entwickeln, die eine klare Aussage darüber lieferten, wie sich ein kranker, belastender Verdauungstrakt von einem gesunden, optimal arbeitenden Organ unterscheidet.

Für wen eignet sich eine Mayr-Kur?

Die Regenerationskur nach F.-X. Mayr hat sich seit Anbeginn der Anwendung vor über hundert Jahren bewährt zur aktiven Gesundheitsvorsorge und bei:

  • Verdauungsstörungen in jeglicher Form
  • REIZDARMSYNDROM!
  • Lebensmittelunverträglichkeiten
  • Stoffwechselstörungen
  • Verschlackungszuständen
  • Übergewicht
  • Migräne, Kopfschmerzen
  • Hautleiden, Allergien, Neurodermitis
  • Infektanfälligkeit
  • vorzeitigen Alterungsprozessen
  • Wirbelsäulen- und Bandscheibenleiden
  • vegetativen Störungen
  • Herz-Kreislauferkrankungen
  • Bluthochdruck

Wie verläuft eine ambulante Mayr-Kur?

Hier können sie nachlesen, wie es auch berufsbegleitend für SIE möglich ist eine Heil-Kur nach F.-X.-Mayr durchzuführen!


IgG4-Test auf Nahrungsmittelunverträglichkeit – Erfahrungen


Sind IgG4-Tests auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten sinnvoll?

Vor ca. 10 Jahren machte ein neuartiges Testverfahren auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten Furore. Es wurde die Reaktion des Immunglobulin-G4 = IgG4 im Kontakt mit Nahrungsmittelbestandteile untersucht. Es schien nun eine klare und wissenschaftlich belegte Möglichkeit zu bestehen, Patienten mit Reizdarm-Syndrom, Fruktose-Intoleranz, Laktose-Intoleranz etc. gezielt in Sachen Ernährungsberatung auf diese Weise helfen zu können.

Mehrere Labors bewarben nun Heilpraktiker- und Arztpraxen, boten Schulungen und teils interessante Gewinnbeteiligungen am Umsatz an – auf Kosten der Patienten selbstverständlich! Und auch in meiner Praxis hatte ich damals einigen Patienten diese Untersuchung ans Herz gelegt, in der Hoffnung, so gezielter und besser helfen zu können. Leider erfüllte sich diese Erwartung nicht!

Der IgG4-Test ist kein Allergietest!

Zudem wurde dieser Test häufig fälschlicherweise als „Allergie-Test“ bezeichnet, was nicht korrekt ist, denn IgG4-Reaktionen sind KEINE Allergien, sondern bestenfalls, wenn überhaupt, Unverträglichkeitsreaktionen.

Ein Allergietest dagegen, bestimmt die Reaktion des Immunglobulin-E – IgE. Der Immunglobulin-E -Wert erhöht sich bei Vorliegen, oder Kontakt mit einem echten Allergen, wie z.B. Hausstaub, Blütenpollen, Nickel, etc. in Verbindung mit der Ausschüttung von Histamin aus den eosinophilen Mastzellen, einer Untergruppierung der weißen Blutkörperchen.

Erfahrung mit IgG4-Test aus heilpraktischer Sicht

Die Testbefunde mit bis zu 300 oder 500 Lebensmitteln und Zusätzen war zum Teil recht beeindruckend, jedoch wie sich zeigte, für mich als Heilpraktikerin im Hinblick auf eine nachaltigen Therapieentscheidung relativ wenig aussagefähig. Nach der Begutachtung mehrerer Testergebnisse fiel mir zudem auf, dass meist genau die Lebensmittel positiv testeten, die ohnehin fast regelmäßig verzehrt wurden. Dazwischen fanden sich dann einige exotische Substanzen, die sowieso kaum einer zu sich nimmt. Welche Relevanz hatte dies also in der Gesamtbetrachtung?

Erfahrung mit IgG4-Test aus Sicht der Patienten

Nun ging es darum die Betroffenen damit zu konfrontieren, dass sie möglicherweise bis zu 30 oder 50 oder gar mehr Lebensmittel aus ihrem Speiseplan streichen sollten. Das ist für Jeden von uns eine riesige Herausforderung, erfordert einen enormen Aufwand an Umorganisation der Alltagsroutine und der bisherigen Essgewohnheiten.

Fakt war, dass die vorübergehende Karenz der als „schädlich“ getesteten Lebensmittel zwar in der Regel immer eine Gewichtsabnahme durch den Diäteffekt nach sich zog und auch dadurch der Stoffwechsel entlastet wurde und es so den Betroffenen vorübergehend wirklich meistens besser ging. Eine wirkliche „Heilung“ war damit nicht zu erreichen.

Jedoch brachte die permanente Beschäftigung mit der Frage „was darf ich essen?“ ein Höchtsmaß an Stress für die Betroffenen mit sich. Das kann auf Dauer nicht gesund sein – war meine Überlegung – und fördert mitunter sogar die Entwicklung von Essstörungen und „Orthorexie“ = Die Sucht nach gesunden oder besonderen Lebensmitteln.

Für die seelische Befindlichkeit eines ohnehin „Bauchkranken“ sind derartige „Diäten“ insofern völlig kontraproduktiv, zumal, wie bereits erwähnt, der Test für einen ganzheitlichen Therapieansatz keine konkreten Anhaltspunkte lieferte.

Warum vertragen immer mehr Menschen immer weniger Nahrungsmittel?

Tatsache ist, dass sich die Beschwerdebilder rund um Nahrungsmittelverzehr und Verdauungsbeschwerden in zunehmendem Maße häufen; besonders bei Jugendlichen und jüngeren Menschen. Das „Achselzucken“ der Schulmediziner mit der Anmerkung „psychosdomatisch“ oder „funktionelle Darmbeschwerden“ und dem hilfreichen Tipp: „Machen sie sich weniger Stress!!“ führt diese Patienten in meine Naturheilpraxis.

Die Ernährungsgewohnheiten haben sich in den letzten 20-30 Jahren sehr verändert, ohne dass uns das so wirklich bewusst ist. Die Lebensmittelindustrie  setzt alles daran, dass wir bereits in jungen Jahren „verlernen“ uns einfache und gesunde Gerichte aus frischen, natur belassenen Zutaten zuzubereiten. Das breite Angebot an Fertigprodukten, Convenience-Food, die Verwendung der Mikrowelle, Pizza- und Döner- Buden, McDonalds uvam. sind aus unserem schnelllebigen Alltag nur schwer wegzudenken. Hinzu kommen eine Vielzahl an Impfungen bereits im Kleinkindalter, sowie der leichtfertige Umgang mit Antibiotika und Kortison ebenso in der Masttierhaltung  als auch in der Humanmedizin. All das sind Faktoren, die unserem Bauch und letztlich unserem Immunsystem zusetzen: Wir können es sprichwörtlich nicht mehr verdauen und wir essen uns krank!

Das Thema „Reizdarm“ war Anfang der 2000er Jahre noch längst nicht so populär wie in den letzten 5 Jahren. Wir haben alle dazu gelernt! Das „Reizdarm-Syndrom“ oder die „funktionellen Darmbeschwerden“ scheinen mir jedoch ebenfalls eine Verlegenheitsdiagnose der Schulmedizin zu sein und trifft nicht den Kern des Problems, nämlich: Die geschädigte Darmschleimhaut aufgrund einer gestörten Darmflora und eines irritierten Immunsystems, deren Ursachen vielfältig sind. Nur hier kann und darf therapeutisch angesetzt werden!

FAZIT: Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind letztlich hausgemacht, aber die gute Nachricht: bewusstere Ernährung, eine gründliche Darmsanierung und Stabilisierung des Immunsystems können das Problem nachhaltig verbessern oder sogar beheben.

Nackenschmerzen mit Zilgrei behandeln


Ein Kommentar

was ist zilgrei?


Endlich beweglich und frei mit ZILGREI!

Was ist ZILGREI ?

ZILREI ist eine klinisch erprobte, sehr wirksame Selbsthilfemethode zur Linderung und/oder Beseitigung vorübergehender oder chronischer Schmerzzustände.

ZILGREI ist eine sanfte Methode, bestehend aus der Kombination spezieller Atemtechnik und Körperstellung oder -Bewegung, die stets in der schmerzfreien Haltung oder Bewegungsrichtung ausgeführt wird.

ZILGREI ist leicht erlernbar und berücksichtigt die Bewegungsmöglichkeiten des Ausübenden und daher für jedes Alter geeignet. Es handelt sich um ein körperzentriertes, entspannendes Verfahren und ist daher weder anstrengend noch kommt man dabei ins Schwitzen.

Woher kommt ZILGREI?

ZILGREI ist ein Kunstwort, geschaffen aus den beiden Namen ZILLO und GREISSING.

Dr. Hans Greissing, Arzt und Chiropraktiker, entwickelte in Italien zusammen mit seiner seit Jahren unter Schmerzen leidenden Patienten, Frau Adriana Zillo, die ZILGREI- Selbstbehandlungs- Methode in den 70er und 80er Jahren. Seither werden ZILGREI-Lehrer/Innen über ZILGREI international S.A. / Schweiz ausgebildet.

Wem hilft ZILGREI ?

Die regelmäßige Anwendung der Selbstbehandlungsübungen des ZILGREI hat bereits vielen Betroffenen deutliche oder gar vollständige Linderung gebracht bei:

  • Muskelverspannungen
  • Wirbelsäulen- und Gelenkbeschwerden
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Nackensteife, schiefer Hals
  • Bandscheiben- und Hüftbeschwerden
  • Haltungsfehler, Skoliose, Rundrücken, Hohlkreuz,
  • Opstipation, Verdauungs- und Menstruations-beschwerden
  • Stress, Schlaflosigkeit und Nervosität,
  • Beeinträchtigung der Augen- und Ohrenfunktion
  • u.a.

Viel Positives wird berichtet von Patienten mit:

  • Asthma
  • M. Bechterew
  • M. Menière
  • Tinnitus,
  • Fibromyalgie
  • Arthroseerscheinungen
  • Schulter-Arm-Syndrom
  • Lähmung nach Schlaganfall
  • u.a.

ZILGREI findet auch Anwendung bei der Geburtsvorbereitung.

ZILGREI sollte in jedem Fall versuchen, wer sich möglichst von Spritzen, Medikamenten, chirurgischen Eingriffen etc. unabhängig machen will.

Wie und wo kann man ZILGREI lernen?

  • In privaten Einzelsitzungen
  • Über Kurse, die von “ZILGREI international” autorisierten und speziell
    ausgebildeten ZILGREI-Lehrer/Innen abgehalten werden. http:www.zilgrei.de
  • Kursangebote und Termine hier…

http://www.zilgrei-nrw.de/html/kursprogramm.html


Hinweis in eigener Sache zur Sorgfaltspflicht!


Zur Zeit erreichen mich zahlreiche Anfragen zur alleinigen Durchführung einer Colon-Hydro-Therapie. Daher diese kurze Hinweis:

Falls Sie noch nicht bei mir gewesen sind, und NUR eine Darmspülung wünschen, so führe ich diese gerne durch, wenn ich mir – im Rahmen meiner Sorgfaltspflicht – im Vorgespräch über Ihre Gründe und gesundheitlichen Umstände ein Bild habe machen können!

Wie bei jeder Therapie gibt es auch bei der CHT Kontraindikationen, d.h. Erkrankungen, bei denen eine Darmspülung ungeeignet oder sogar gefährlich ist. Daher ist es bei mir ein Vorgespräch mit Beratung vor oder mit dem ersten CHT-Termin obligatorisch. –> Kosten: € 25,-

Ich freue mich auf Ihren Kontakt!
Ihre Rita Jurgens-Krüssmann
Heilpraktikerin in Essen-Holsterhausen