Vitamin-C-Hochdosis-Therapie

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„Lieber Gott, mach doch,
dass die Vitamine nicht mehr im Spinat sind,
sondern im Pudding!“

Fundstück
Hochdosis-Therapie mit Pascorbin

Vitamin-C-Hochdosis-Infusion

Vitamin-C-Hochdosis-Infusion mit PASCORBIN als Dauertropf-Infusion ist aus meiner Praxis mittlerweile nicht mehr wegzudenken, denn Ascorbinsäure ist ein essenzieller Wirkstoff für den menschlichen Organismus. Die durchweg positive Resonanz meiner Patienten*innen auf die Vitamin-C-Hochdosis-Therapie bestärkt mich immer wieder. Einige Patienten*innen gönnen sich diese Infusionen über Monate und Jahre regelmäßig.

Vitamin-C-Hochdosis-Therapie – wie oft und wie lange?

Bei fast allen Krankheitsbildern macht es Sinn, eine Vitamin-C-Hochdosis-Infusion durchzuführen. Der Grund ist einfach: Krankheiten entstehen, wenn unser Immunsystem geschwächt ist und deshalb reagiert fast jeder Patient positiv auf diese Therapie. Schon nach 2-3 Infusionen stellt sich eine Besserung des Allgemeinbefindens ein. Die Patienten*innen berichten, dass sie tagsüber wacher und fitter sind und vor allem die Infektanfälligkeit spürbar zurück geht.

In der Regel umfasst die Vitamin-C-Hochdosis-Therapie eine Serie von 9-10 Terminen, einmal wöchentlich. Größere Abstände sind auch möglich. In bestimmten Fällen setze ich die Wiederholungen auch bewusst kürzer an. Das richtet sich danach, wie akut die Beschwerden sind.

Vorteile der Vitamin-C-Infusion gegenüber der oralen Einnahme?

Bei der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie gibt man 7,5 g Ascorbinsäure in 250 ml Infusionslösung. Die Dauer eine Infusion beträgt ca. 40-50 Minuten, je langsamer die Infusion läuft, desto besser, denn umso länger werden sämtliche Körperzellen mit Ascorbinsäure geflutet. Es entsteht ein relativ hoher Blutspiegel und die Chemotaxis (= Mobilisierung und Anlockung der weißen Blutkörperchen durch Botenstoffe) wird mächtig angekurbelt. Da Ascorbinsäure ein Nieren gängiges Vitamin ist, wird es nach einigen Stunden natürlich wieder ausgeschieden. Aber in der Zwischenzeit hat es seinen Dienst perfekt getan. Ascorbinsäure reichert sich u.a. vor allem in der Hypophyse, den Nebennieren, Augenlinsen und weißen Blutkörperchen an.

Welche Effekte hat Vitamin-C sonst noch für unseren Körper?

Dazu mehr in diesen Beiträgen:

Vitamin-C hoch dosiert – oral oder parenteral verabreichen?

Der tiefgreifende Effekt einer Vitamin-C-Infusion kann bei oraler Einnahme hoher Mengen Ascorbinsäure, sei es in Form von Tabletten oder flüssig, nicht erreicht werden.

Es sei sogar möglich, geringe Mengen an Vitamin-C über die Mundschleimhaut aufzunehmen? Aber im Verdauungstrakt und im Blut ist Ascorbinsäure abhängig von Transportmolekülen, die nur in begrenzter Anzahl vorhanden sind. Beim gesunden Erwachsenen liegt der maximale Umsatz daher bei 40-50 mg/Tag. So kommt es auch bei der oralen Aufnahme zwar vorübergehend zu erhöhten Plasmaspiegeln, aber enteral aufgenommenes Vitamin-C scheidet die Niere nach kurzer Zeit zu 80 % wieder aus. Erschwerend kommt hinzu, dass große Mengen über den Darm aufgenommene Ascorbinsäure Durchfälle erzeugen können.

Vitamin-C-Hochdosis-Therapie

Vitamin-C Vorkommen und Bedarfsdeckung

Der tägliche Bedarf an Vitamin-C lässt sich NUR durch den Verzehr von Obst und Gemüse abdecken.  Der tägliche Bedarf an Vitamin-C liegt bei Erwachsenen bei ca. 100 mg, bei Schwangeren etwas höher, bis zu 125 mg. 

Haltbarkeit von Vitamin-C in Lebensmitteln

Unmittelbar nach der Ernte setzt bei Blattgemüse bereits ein enzymatischer Abbau ein, der bei Raumtemperatur innerhalb 48 Stunden über 50% betragen kann. Der Verlust von Vitamin-C lässt sich durch Blanchieren verhindern. Das erklärt, warum Tiefkühlkost beim Gehalt an Vitamin-C meist besser abschneidet. In saurem Obst ist Vitamin-C weitgehend stabil. Das erklärt, warum Zitrusfrüchte und Johannisbeeren so viel Vitamin-C enthalten.

Was man bei der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie beachten muss:

Natürlich gibt es auch bei der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie Gegenanzeigen. Vitamin-C-Hochdosis-Infusionen mit PASCORBIN dürfen nicht verabreicht werden bei:

  • Neigung zu Oxalat-Nierensteinen
  • Eisenspeicherkrankheit
  • Niereninsuffizienz (oder nur in sehr niedrigen Dosen)
  • Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase-Mangel (=vererbter Stoffwechseldefekt der roten Blutkörperchen)
  • bei obstruktiven und restriktiven Bronchial- und Lungenerkrankungen (niedrig dosiert)
  • Schwangerschaft und Stillzeit nur in niedrigen Dosen bis max. 500 mg


PASCORBIN Qualitätsstandard + VIDEO

Flüssiges PASCORBIN stellt in Deutschland die Firma „PASCOE Naturmedizin“ her und ist ein von der Deutschen Arzneimittel-Kommision zugelassenes Medikament. Die Firma PASCOE hat darüber ein sehr schönes Video verfasst. Sehen sie selbst: