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Rita Jurgens-Krüssmann – Heilpraktikerin – Zilgrei-Lehrerin – F-X-Mayr-Therapeutin


Antibiotika bei Mittelohr- Entzündung


Zitat -Pressemeldung:
„Antibiotika bei Mittelohrentzündung von Kindern oft nicht sinnvoll“

München (dpa/gms) – Die Behandlung einer Mittelohrentzündung bei Kindern mit Antibiotika ist oft nicht sinnvoll. Antibiotika könnten eine Ohrentzündung im Höchstfall um einen Tag verkürzen. Dies teilt die Landesvertretung Bayern der Techniker Krankenkasse (TK) in München mit. Zudem sei die Behandlung meist mit Durchfall und Hautausschlägen als Nebenwirkungen verbunden. Darüber hinaus sei die Gefahr groß, dass durch eine überflüssige Antibiotika-Einnahme resistente Keime gezüchtet werden. Die TK empfiehlt als Alternative, Kindern bei Mittelohrentzündungen Schmerz- und Fieberzäpfchen zu verabreichen.“ (Zitat Ende)

Antibiotisch behandelte Infekte erhöhen die Rezidivneigung

Säuglinge und Kleinkinder erkranken relativ leicht und häufig an einer Mittelohrentzündung. Das ist sehr schmerzhaft für den kleinen Patienten und vor allem stressig für die Eltern. Dennoch ist es auch aus homöopathischer Sicht nicht nötig, gleich mit Kanonen auf Spatzen zu schießen. Beim ersten Verdacht auf eine Mittelohrentzündung, bleibt in der Regel immer Zeit bis zum Arztbesuch, homöopathische Mittel als Sofortmaßnahme anzuwenden. Die Erfahrung zeigt, dass einmal verabreichte Antibiotika bei Säuglingen und Kleinkindern sehr häufig das Rückfallrisiko erhöhen.

Die Entzündungserscheinungen verschwinden zwar recht schnell, aber das Kind erkrankt nach 4-6 Wochen erneut. So kommt es innerhalb weniger Monate zu einer Chronifizierung der Krankheit. Dasselbe gilt im Übrigen auch für den Umgang mit Antibiotika bei Hals- und Nebenhöhlenentzündungen; wobei letztere meist die chronifizierte Spätfolge der vorher antibiotisch unterdrückten Infektionen darstellt.

Welche Alternative bietet die Homöopathie?

Ein Tipp aus der homöopathischen Hausapotheke:Hier ein Beispiel für ein bewährtes Rezept aus der homöopathischen Hausapotheke, mit dem auch Homöopathie-Laien – bis zur Konsultation ihres Arztes oder Heilpraktikers – beginnen können:Bei Einsetzen der Symptome gibt man Ferrum phosphoricum D12 und Belladonna D12 im Wechsel im Abstand von 5-10-15 Minuten. Von jedem Mittel werden ca. 10 Globuli in je einem ½ Glas Wasser aufgelöst, mit einem Plastiklöffel verkleppert und dem Kind in den genannten Zeitabständen jeweils ein Löffelchen einmal von dem einen, dann von dem anderen Mittel verabreicht. Wenn die Mittel für dieses Kind (die individuelle Konstitution muss ggf. berücksichtigt werden) passen, wird es nach kurzer Zeit ruhiger werden und einschlafen – genauso, als ob es ein Schmerz- und Fieberzäpfchen eingenommen hätte. Sobald eine Zustandsverbesserung auftritt, muss mit dem Mittel gewartet oder gar  aufgehört werden.

Fiebersenkende Medikamente – pro und contra – wann sind sie angezeigt?

Von Fieber senkenden Zäpfchen ist zu Beginn eines Infektes ohnehin abzuraten, da das Fieber eine gesunde Reaktion auf den Krankheitserreger darstellt, und dieser damit abgetötet wird. Erst bei sehr hohem Fieber, verbunden mit sehr starken Schmerzen (z.B. auch bei Mandelentzündung, Halsentzündung), kann es ggf. nötig sein, ein fiebersenkendes Schmerzmittel zu verabreichen, denn das Kind soll und muss nicht unnötig leiden. Sehr hohes Fieber lässt sich in bewährter Manier mit Wadenwickeln senken.

Was tun in schweren Fällen?

Bei einer stark eitrigen Otitis kann es nötig sein, das Trommelfell vom HNO-Arzt aufstechen zu lassen, damit der Eiter abfließen kann. Häufig geschieht dies unter einer homöopathischen Behandlung aber von selbst, der Eiter fließt heraus und jetzt muss das Homöopathikum meist gewechselt werden (z.B. Silicea, der kundige Homöopath mus ggf. ein noch spezifischeres Mittel wählen). Silicea saugt den Eiter auf und schließt die Trommelfellöffnung wieder.

Ist Rötung des Trommelfells dasselbe wie eine Mittelohrentzündung (Otitis media)?

Bei HNO-Infekten ist das Trommelfell häufig leicht gerötet. Es kann sich dahinter ein Paukenerguss (= Wasseransammlung hinter dem Trommelfell) befinden. Sieht der Kinderarzt das, so werden in der Regel Antibiotika „zur Sicherheit“ empfohlen. Lassen Sie sich nicht einschüchtern als Eltern, sondern suchen Sie in allen oben genannten Fällen in jedem Falle einen in der Homöopathie kundigen Arzt oder Heilpraktiker auf. Nur der oder die kundige Homöopath oder Homöopathin verfügen über die nötigen Kenntnisse auch schwerere Pathologien homöopathisch anzugehen.

Seit über 2 Jahrhunderten wurden nicht nur Mittelohrentzündungen von Homöopathen in aller Welt erfolgreich behandelt.

http://www.hp-praxis.jurgens-kruessmann.de/html/homoopathie.htm

 

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