Ihre Naturheilpraxis seit 1996

Rita Jurgens-Krüssmann – Heilpraktikerin – Zilgrei-Lehrerin – F-X-Mayr-Therapeutin


Leide ich unter Laktose-Intoleranz?

Wie häufig ist Laktoseintoleranz tatsächlich?

Unter mehreren Hundert Patienten, die in den letzten Jahren wegen der unterschiedlichsten Magen-Darm- und Verdauungs- Beschwerden meine Naturheilpraxis aufgesucht haben, fanden sich in der Tat nur wenige, die nachweislich – sei es über klinische Tests oder aufgrund ihrer eindeutigen Symptomatik – eine LAKTOSE-Intoleranz vorweisen konnten.

Diese Beobachtung deckt sich mit der Statistik, dass wir Europäer  aufgrund einer genetischen Mutation vor Tausenden von Jahren – nur selten eine eindeutige Laktose-Intoleranz aufweisen. Jedoch ca. 80% der restlichen Weltbevölkerung kann Laktose ohnehin nicht verdauen und reagiert mit den bekannten Symptomen: Bauchgrummeln, Krämpfen und durchfallartigen Darmentleerungen kurz nach dem Genuss von Milchzucker, z.B in Form von Frischmilch oder milchzuckerhaltigen (meist) Fertigprodukten.

Symptome treten bei genetisch toleranten Personen typischerweise erst im Laufe des Erwachsenenalters auf, seltener bei Kindern, denn bei vielen Menschen schwächt sich meist bereits ab dem 2. Lebensjahr die Enzymaktivität nach der Babyzeit allmählich ab. Die Folge kann, muss aber nicht, eine mehr oder minder stark ausgeprägte primäre Laktoseintoleranz sein. Eine verbleibende Laktaseaktivität von etwa 50 Prozent gilt jedoch noch als ausreichend und lässt i.d.R. einen mäßigen Verzehr an laktosehaltigen Lebensmitteln zu.

Die primäre Laktose-Intoleranz

Diese natürliche Form der primären Laktoseintoleranz an sich, ist keine Krankheit, sondern zeigt sich ggf. bei mangelhafter Produktion des Enzyms Laktase mit seinem charakteristischen Beschwerebild. Anders verhält es sich mit der sekundären, erworbenen Laktoseintoleranz.

Die sekundäre Laktose-Intoleranz

Erkrankungen im Dünn- und Dickdarmbereich, nach Bauchoperationen und ein gestörtes Darmmilieu und/oder medikamentöse Nebenwirkungen können einer vorübergehenden Milchzucker-Unverträglickeit den Boden bereiten.

Hier kann man mit einem kausalen, naturheilkundlichen und ganzheitlichen Therapieansatz meist sehr gute Erfolge erzielen.

Substitution mit Laktase-Tabletten

Dies kann mitunter die Lösung für den Augenblick sein. Jedoch empfehle ich Laktase-Tabletten, wenn in sehr hohen Konzentrationen (> 10.000 FCC) nach Vorschrift vor ggf. Milchzucker haltigen Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Jedoch beheben sie das Problem nicht in der Tiefe der Störung.

Therapie des sekundären Laktase-Mangels aus Sicht der Naturheilkunde

In meiner Naturheilpraxis beobachte ich neben den geklagten Beschwerden wie Durchfälle gleich nach den Mahlzeiten, Blähungen, Bauchkrämpfen, etc. auch die Beschreibung, dass es nicht nur der Milchzucker sein könnte, sondern die genannten Symtome auch mit dem Verzehr anderer Nahrungsmitteln in Zusammenhang gebracht werden. Meist ist eine klare Unterscheidung garnicht mehr möglich und auch Ernährungsprotokolle liefern daher nicht immer eine klaren Hinweis auf die Störenfriede im Bauch.

Es bestehen zeitgleich auch Unverträglichkeiten von Fruchtzucker, Histamin-haltigen Lebensmitteln oder auch spezifischer Konservierungsstoffen in Tiefkühl-, Fertig- und Instantprodukten, Konserven und Süßigkeiten aller Art.

Diese Überempfindlichkeiten bessern sich in der Regel nach einer gründlichen Darmsanierung und Symbioselenkung des Verdauungstraktes ganz deutlich. Was letztlich nicht verwundert, da man davon ausgehen kann, dass die Milieuveränderungen und die somit mangelhafte Produktion von Verdauungsenzymen als Folge einer medikamentös induzierten Störung anzusehen ist.

Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten und gestörtes Darmmilieu

gehen nach meinen persönlichen Praxiserfahrungen Hand in Hand. Bei der Regulierung , Aufforstung und Wiederherstellung eines intakten Darmmilieus muss daher therapeutisch angesetzt werden.

Teure Untersuchungen und Tests (z.B. IgG4-Test) auf unverträgliche Lebensmittel bringen in der Regel nichts außer unötigen zusätzlichen Stress für die Betroffenen, weil sie das Übel nicht an der Wurzel packen.

Siehe auch: Sinn und Unsinn des IgG4-Tests auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten !

 Für eine erfolgreiche Therapie in der Naturheilpraxis sind nötig:

 

 


Erste Hilfe bei akuten Durchfallerkrankungen

Sommerzeit – Reisezeit – Durchfallzeit….
Salmonellen und andere ungeliebte Reisebegleiter

gerade an heißen Tagen, hierzulande wie im Süden, finden Darm infektiöse Keime die besten Voraussetzungen, um sich zu vermehren: Auf Früchten, im Speiseeis, Trinkwasserquellen, in südlichen Gefilden durch das Waschen von Salaten mit kontaminiertem Wasser, Übertragung von Salmonellen bei der Gefügelzubereitung in der Küche auf Salate und Früchte.

Die Übertragung von Salmonellen ist auch in unseren Breiten immer noch eine potentielle Gefahr – auch in der eigenen Küche!

Tipps:

  • Zerschneiden Sie auf keinen Fall das Gemüse dort, wo Sie zuvor Lebensmittel zerteilt haben, die Salmonellen enthalten können. Dazu zählen Geflügel, Wild, Krusten-, Schalen- und Weichtiere. Verwenden Sie für das Zerteilen am besten Plastikbretter, da sich Holzschneidebretter nicht bis in die Holzfasern reinigen lassen.
  • Grundsätzlich gilt: Schneiden Sie Gemüse und Fleisch auf jeweils verschiedenen Brettern.
  • Achten Sie darauf, dass das Auftauwasser dieser Lebensmittel nicht mit anderen Lebensmitteln in Kontakt kommt.
  • Wechseln Sie Abwaschlappen oder Schwamm täglich. Sind es wiederverwendbare Haushaltstücher, waschen Sie alles bei 60 Grad Celsius.
  • Bewahren Sie leichtverderbliche tierische Lebensmittel im Kühlschrank auf. Geflügelfleisch und eierhaltige Speisen wie Mayonnaise sollten Sie schnellstmöglich verbrauchen.
  • Bereiten Sie Ihr Essen so zu, dass es gut durchgebraten oder gekocht ist. Es sollte gleichmäßig auf mindestens 70 Grad Celsius erhitzt werden.

Salmonellen – Infektion verhindern

Der wichtigste Schutz gegen eine Salmonellen-Infektion ist ausreichende Hygiene. Sie sollten sich stets die Hände waschen – sowohl nach der Toilette als auch bevor Sie das Essen zubereiten: gründlich einseifen, abspülen und abtrocknen. Salmonellen können auch fäkal-oral übertragen werden. Dies ist besonders zu beachten, bei der Pflege und Versorgung von alten Menschen und Kindern!

Daher Übertragungsmöglichkeiten soweit als möglich unterbinden. Schützen sie ihre nächsten Angehörigen durch Umsicht.

Behandlung einer akuten Durchfallerkrankung – besonders bei Säuglingen und Kindern!

Das größte Problem bei einer akuten Durchfallerkrankung ist der immense Wasser- und Elektrolyteverlust. Diesem Problem kann mit einem probaten Hausmittel begegnet werden.

Ich habe ein bewährtes Rezept eines berühmten indischen Homöopathen hier für Sie zum download bereit!


Antibiotika bei Mittelohr- Entzündung


Zitat -Pressemeldung:
„Antibiotika bei Mittelohrentzündung von Kindern oft nicht sinnvoll“

München (dpa/gms) – Die Behandlung einer Mittelohrentzündung bei Kindern mit Antibiotika ist oft nicht sinnvoll. Antibiotika könnten eine Ohrentzündung im Höchstfall um einen Tag verkürzen. Dies teilt die Landesvertretung Bayern der Techniker Krankenkasse (TK) in München mit. Zudem sei die Behandlung meist mit Durchfall und Hautausschlägen als Nebenwirkungen verbunden. Darüber hinaus sei die Gefahr groß, dass durch eine überflüssige Antibiotika-Einnahme resistente Keime gezüchtet werden. Die TK empfiehlt als Alternative, Kindern bei Mittelohrentzündungen Schmerz- und Fieberzäpfchen zu verabreichen.“ (Zitat Ende)

Antibiotisch behandelte Infekte erhöhen die Rezidivneigung

Säuglinge und Kleinkinder erkranken relativ leicht und häufig an einer Mittelohrentzündung. Das ist sehr schmerzhaft für den kleinen Patienten und vor allem stressig für die Eltern. Dennoch ist es auch aus homöopathischer Sicht nicht nötig, gleich mit Kanonen auf Spatzen zu schießen. Beim ersten Verdacht auf eine Mittelohrentzündung, bleibt in der Regel immer Zeit bis zum Arztbesuch, homöopathische Mittel als Sofortmaßnahme anzuwenden. Die Erfahrung zeigt, dass einmal verabreichte Antibiotika bei Säuglingen und Kleinkindern sehr häufig das Rückfallrisiko erhöhen.

Die Entzündungserscheinungen verschwinden zwar recht schnell, aber das Kind erkrankt nach 4-6 Wochen erneut. So kommt es innerhalb weniger Monate zu einer Chronifizierung der Krankheit. Dasselbe gilt im Übrigen auch für den Umgang mit Antibiotika bei Hals- und Nebenhöhlenentzündungen; wobei letztere meist die chronifizierte Spätfolge der vorher antibiotisch unterdrückten Infektionen darstellt.

Welche Alternative bietet die Homöopathie?

Ein Tipp aus der homöopathischen Hausapotheke:Hier ein Beispiel für ein bewährtes Rezept aus der homöopathischen Hausapotheke, mit dem auch Homöopathie-Laien – bis zur Konsultation ihres Arztes oder Heilpraktikers – beginnen können:Bei Einsetzen der Symptome gibt man Ferrum phosphoricum D12 und Belladonna D12 im Wechsel im Abstand von 5-10-15 Minuten. Von jedem Mittel werden ca. 10 Globuli in je einem ½ Glas Wasser aufgelöst, mit einem Plastiklöffel verkleppert und dem Kind in den genannten Zeitabständen jeweils ein Löffelchen einmal von dem einen, dann von dem anderen Mittel verabreicht. Wenn die Mittel für dieses Kind (die individuelle Konstitution muss ggf. berücksichtigt werden) passen, wird es nach kurzer Zeit ruhiger werden und einschlafen – genauso, als ob es ein Schmerz- und Fieberzäpfchen eingenommen hätte. Sobald eine Zustandsverbesserung auftritt, muss mit dem Mittel gewartet oder gar  aufgehört werden.

Fiebersenkende Medikamente – pro und contra – wann sind sie angezeigt?

Von Fieber senkenden Zäpfchen ist zu Beginn eines Infektes ohnehin abzuraten, da das Fieber eine gesunde Reaktion auf den Krankheitserreger darstellt, und dieser damit abgetötet wird. Erst bei sehr hohem Fieber, verbunden mit sehr starken Schmerzen (z.B. auch bei Mandelentzündung, Halsentzündung), kann es ggf. nötig sein, ein fiebersenkendes Schmerzmittel zu verabreichen, denn das Kind soll und muss nicht unnötig leiden. Sehr hohes Fieber lässt sich in bewährter Manier mit Wadenwickeln senken.

Was tun in schweren Fällen?

Bei einer stark eitrigen Otitis kann es nötig sein, das Trommelfell vom HNO-Arzt aufstechen zu lassen, damit der Eiter abfließen kann. Häufig geschieht dies unter einer homöopathischen Behandlung aber von selbst, der Eiter fließt heraus und jetzt muss das Homöopathikum meist gewechselt werden (z.B. Silicea, der kundige Homöopath mus ggf. ein noch spezifischeres Mittel wählen). Silicea saugt den Eiter auf und schließt die Trommelfellöffnung wieder.

Ist Rötung des Trommelfells dasselbe wie eine Mittelohrentzündung (Otitis media)?

Bei HNO-Infekten ist das Trommelfell häufig leicht gerötet. Es kann sich dahinter ein Paukenerguss (= Wasseransammlung hinter dem Trommelfell) befinden. Sieht der Kinderarzt das, so werden in der Regel Antibiotika „zur Sicherheit“ empfohlen. Lassen Sie sich nicht einschüchtern als Eltern, sondern suchen Sie in allen oben genannten Fällen in jedem Falle einen in der Homöopathie kundigen Arzt oder Heilpraktiker auf. Nur der oder die kundige Homöopath oder Homöopathin verfügen über die nötigen Kenntnisse auch schwerere Pathologien homöopathisch anzugehen.

Seit über 2 Jahrhunderten wurden nicht nur Mittelohrentzündungen von Homöopathen in aller Welt erfolgreich behandelt.

http://www.hp-praxis.jurgens-kruessmann.de/html/homoopathie.htm