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Rita Jurgens-Krüssmann – Heilpraktikerin – Zilgrei-Lehrerin – F-X-Mayr-Therapeutin

Reizdarmpraxis

Reizdarmpraxis EssenDas Reizdarmsyndrom natürlich behandeln

Der Begriff „Reizdarm-Syndrom“ steht für einen Symptomenkomplex “unklarer” Magen- Darm- und Verdauungsbeschwerden, die bei den Betroffenen zum Teil eine ganz erhebliche Minderung der Lebensqualität mit sich bringen.

Nach meinen Erfahrungen wird die Diagnose mitunter zu leichtfertig gestellt, denn bei einem Großteil der Patienten, die in meine Reizdarm-Sprechstunde kommen, zeigt sich, dass dieser Beschwerdebild häufig hausgemacht ist; d.h. entweder ernährungsbedingt und/oder einer massiv gestörten Darmflora nach Antibiotikabehandlungen zuzuschreiben ist.

Nur in einigen wenigen Fällen sind die Beschwerden sehr hartnäckig und auch mit bewährten naturheilkundlichen als auch schulmedizinischen Therapien nur relativ schwierig in den Griff zu bekommen. NUR in diesen Fällen gehe ich davon aus, dass es sich um einen „echten“ Reizdarm handelt!!

Das Beschwerdebild des Reizdarm-Syndroms wird bestimmt durch z.T. krampfartige Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung, oder beides im Wechsel, Blähungen mit viel Luft im Bauch und häufige oder zu seltene Stuhlfrequenz. Leitsymptome sind u.a. Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit, Völlegefühl, Sodbrennen und Aufstoßen. Aber auch Personen ohne echtem Reizdarm-Syndrom klagen über dieselben Symptome!

Die wissenschaftliche Medizin spricht hinsichtlich des Reizdarms von funktionellen Beschwerden, da sich mit den Mitteln der modernen Diagnoseverfahren keine erkennbaren krankhaften organischen Veränderungen nachweisen lassen. In jüngster Zeit bestätigte sich jedoch immer häufiger der Verdacht, dass neben psychosozialem Stress, wie Überlastung, Sorgen, Ängste und Ärger, auch Lebensmittelintoleranzen als Verursacher für reizdarmartige Beschwerden in Frage kommen können.

Nach meinen Praxiserfahrungen sind diese Lebensmittel-Intoleranzen jedoch nur selten die Ursache für den Reizdarm, sondern meist  Folge einer Reihe von Faktoren, die zur Entstehung einer gestörten Darmfunktion geführt haben!

Als Ergebnis einer gestörten Darmflora entwickeln sich die Unverträglichkeiten von:

  • Laktose (Milchzucker)
  • Fruktose (Fruchtzucker)
  • Histamin (körpereigener Botenstoff, der auch in bestimmten Lebensmitteln enthalten ist)
  • Gluten (Klebereiweiß in Weizen, Roggen, Dinkel, Hafer, Gerste)
  • und anderen…

Ernährungsberatung ist einerseits angezeigt, andererseits bedeutet die Einhaltung einer Diät häufig Stress für die Betroffenen. Dämpft zwar die Symptome, führt bei jedem Diätfehler sofort wieder zum Aufflackern der Beschwerden.

Was also tun bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Reizdarm?

Die besten und nachhaltigsten Ergebnisse konnte ich in meiner Praxis bei den Patienten erzielen, die sich für die Durchführung einer sanften Darmreinigung nach F-X-Mayr entschieden hatten! Nach meinen Erfahrungen der letzten Jahre ist es die nachhaltigste Maßnahme zur Umstimmung des gesamten Organismus, denn ein kranker Darm macht den gesamten Menschen krank und ist mehr als nur ein lokales Geschehen!

Zu Beginn wird untersucht auf:

  • die oben genannten Lebensmittelintoleranzen (falls nicht schon bekannt)
  • eine mögliche Darmpilzbelastung
  • den Status der Darmflora
  • Erstellung eines Ernährungsprotokolls – (Feststellung der Ernährungsbewohnheiten)
  • Zur Beruhigung des Darmgeschehens eine Diätempfehlung einzuhalten mit dem Ziel, diese im Laufe der Zeit immer offener zu gestalten.
  • Die Darmflora wird mit den zum Befund passenden Probiotika = Darmsymbioselenkung, behandelt.

In schwereren Fällen lindert eine sanfte Darmreinigungskur nach F.- X. Mayr mit Colon-Hydro-Therapie meist sehr schnell die Beschwerden und bringt den Darm für einige Wochen zur Ruhe. Durch die kurzzeitige radikale Karenz unverträglicher Lebensmittel ist es nun möglich, gezielt eine Positivliste verträglicher Lebensmittel zusammen zu stellen. Das Nahrungsspektrum lässt sich so nach wenigen Wochen zu einem vielseitigen, vollwertigem Ernährungsangebot ausbauen.

Zum Erhalt des verbesserten Zustandes und als Langzeitbehandlung empfehle ich die Grundregeln der Hay’schen Trennkost einzuhalten. Aus eigener Erfahrung kann ich nur berichten, dass sich auf diese Weise die Reizdarmsymptomatik  auch langfristig deutlich verbessern und größtenteils völlig heilen lässt.

Manchen hilfesuchenden Patienten schien dies mitunter zu aufwändig zu sein und wollten erst einmal den „einfacheren“ Weg ohne Mayr-Kur versuchen, was in leichteren Fällen und vor allem bei jüngeren Patienten machmal tatsächlich auch genügt. 3-4 Hydrocolon-Behandlungen in wöchentlichen Abständen bringen häufig auch gute Therapieergebnisse.

Reizdarm und Psyche ?
Reizdarm und Homöopathie?

Angesichts der Komplexität des Beschwerdebildes und der potenziell damit in Verbindung stehenden psychosomatischen Komponente, ist die Klassische Einzelmittel-Homöopathie für mich die Therapie der Wahl. In einigen wenigen Fällen brachten Mayr-Kur und Colonhydrotherapie zwar vorübergehende Beschwerdefreiheit, aber die seelisch-geistige und Gemütsverfassung ließ es offenbar nicht zu, dass der Darm nicht wieder erneut rebellierte.

In diesen Fällen rate ich zu einer Kombination aus Homöopathie und psychotherapeutischen Interventionen, z.B. den Einsatz von Heilhypnose.

 

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