Ihre Naturheilpraxis seit 1996

Rita Jurgens-Krüssmann – Heilpraktikerin – Zilgrei-Lehrerin – F-X-Mayr-Therapeutin

Zuviel Lust auf Süßes?

Was tun, wenn Dich die Süßigkeiten zu sehr im Griff haben?

Ernahrung_web_S„Die Lust auf Süßes ist weder angeboren noch eine Charakter- oder Willensschwäche, sondern Folge eines fehlgeleiteten Stoffwechsels, der stets von Neuem danach verlangt, ähnlich wie es bei Suchtkrankheiten vorkommt. Die negativen und schädlichen Auswirkungen übermäßigen Zucker- und Kohlenhydat- Konsums setze ich an dieser Stelle als weitestgehend bekannt voraus: Übersäuerung, Übergewicht, Tagesmüdigkeit, Schlappheit, ständige Lust auf Süßes oder auf schnell zu verbrennende Kohlenhydrate, gestörte Verdauungsprozesse, gestörte Darmflora, Darmpilze uvam.“

Leere Kohlenhydrate und Zucker machen Hunger auf Zucker und leere Kohlenhydrate!

Der Verzehr von denaturierten Nahrungsmitteln, die hauptsächlich aus Zucker, Fett und Kohlenhydraten (= i.d.R. Weißmehl) führt im Körper zu einer sofortigen Erhöhung des Blutzuckerspiegels. Die Bauchspeicheldrüse reagiert darauf mit der sofortigen Ausschüttung des Botenstoffes Insulin. Insulin senkt den BZ-Spiegel indem der zirkulierende Zucker sofort ins Fettgewebe verschoben wird, sofern er nicht sofort für eine intensive Muskeltätigkeit benötigt wird.

Spätestens nach 2 Stunden befindet sich der BZ-Spiegel an seinem Tiefpunkt und erneut setzt der Heisshunger auf schnell verbrennbare Kohlenhydrate ein – und der Kreilauf beginnt von vorn. Unabhängig davon, wie hoch, bzw. bereits überhöht die zuvor aufgenommene Kalorienzahl gewesen sein mag. Nur Personen, mit einem stabilen und gut funktionierenden Sättigunszentrum tun dann instinktiv das Richtige und essen eher etwas „Solides“, um der Hungerattacke zu begegnen.

10 Regeln gegen den Heisshunger auf Süß!

  1. Versuchen Sie NICHT mit Gewalt, sich die Süssigkeiten o.ä. zu verkneifen – Verbote machen es nur noch Schlimmer – das ist vor allem eine Kopfsache!
  2. Die schnellste und einfachste Essbremse: Vor der Schokolade oder dem Keks 1-2 Radieschen, oder eine Möhre, ein Salatblatt, Gurkenscheibe, oder was auch immer aus dem Gemüsegarten gerade in Reichweite ist, knabbern. Beobachten Sie sich! Meist ist der Süsshunger zumindest für diesen Moment sofort weg! Anschließend was „Vernünftiges“ essen, falls gerade Essenszeit wäre.
    Hierzu ein TIPP: Das Zauberglas – eine Empfehlung zum downloaden!
  3. Stellen sie Ihre Ernährungsgewohnheiten langsam um, in der Weise, dass Sie sich mehr „Gesundes“ hinzunehmen. Wie z.B: statt Marmelade und Nutella auf weißen Brötchen mehr Eiweiß haltigen Brotbelag (Käse, Quark, Ei, etc.) immer garniert mit etwas Grünzeug (Salatblatt, Gurke, Tomate, Kresse, Zwiebelringe, geraspelte Möhre, etc.).
  4. Reduzieren Sie die Zuckermenge in Kaffe und Teegetränken um die Hälfte. Nach wenigen Malen haben Sie sich an die geringere Süße gewöhnt.
  5. Entsorgen Sie alle Süsstoff haltigen Produkte und Light-Getränke – denn mit Süßstoff mästet man Schweine!!! Der Süßhunger wird damit nur noch mehr geschürt.
  6. Verbannen Sie  Cola & Co und Fruchtsaftgetränke aus Ihrem Haushalt!
  7. Lassen Sie alle vorgesüßten Frischmilchprodukte (Joghurts, Quarkspeisen, Puddings etc.) im Kühlregal stehen. Ein Esslöffel gute Marmelade in einem Naturjoghurt oder frisches Obst im Quark schmeckt um ein Vielfaches besser.
    In jedem (auch BIO) Fruchtjoghurt stecken mindestens 6 !! Würfelzucker. Ein Esslöffel Marmelade enthält max. 2 Stück!
  8. Essen Sie grundsätzlich mehr Salat, Gemüse und frisches Obst. Es muss nicht viel sein – nur eben etwas öfter und regelmäßiger.
  9. Das beste Mittel gegen Heißhungerattacken ist: 3x täglich eine Mahlzeit zu sich nehmen und zwischendurch Tees und Wasser trinken.
  10. Falls Sie es noch nicht tun? Gewöhnen Sie sich an ein ausgiebiges Frühstück oder zumindest an eine gesunde Frühstückspause!

Der Rest kommt von selbst – glauben Sie mir!!! Vielleicht bekommen Sie dann auch Lust und kommen auf den Geschmack, sich einer vollwertigeren und mehr vegetarisch ausgerichteten Ernährungsweise anzunähern?

Der Mensch ist, was er isst!

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