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Ernährungsberatung Naturheilpraxis in Essen

Rosenkohl ohne Blähungen genießen!

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Rosenkohl ohne Blähungen genießen?

Rosenkohl ohne Blähungen genießen? Ohne die üblichen Belästigungen am Tag danach? Denn wer mag das schon? Aber Rosenkohl ist nicht nur sehr gesund, sondern kann auch lecker sein,  gut verträglich und ohne „Nebenwirkungen“ gegessen werden. Ich habe es für Sie ausprobiert!

Rosenkohl nach den Regeln der Trennkost zubereitet – leicht und bekömmlich!

Rezept für 2 Personen:

1/2 Zwiebel fein geschnitten in Olivenöl angebraten, dazu gab ich das Hackfleich (250g) – herrlich frisch duftend, dunkel rosig und fettarm aus dem Bioladen – gewürzt mit einer indischen Kreuzkümmel-Mischung, Kümmel gemahlen, Knoblauchpfeffer und einer Prise Himalaya-Salz.

Währenddessen garten die Rosenköhlchen (ca. 600 g) im Dampfgartopf mit Kümmelpulver, Muskat, Kümmel und Kreuzkümmel gewürzt. Leicht bissfest gegart unter die Hackmischung gegeben und aus dem Gemüsewasser machte ich eine helle Soße mit etwas Speisestärke, mit einem kleinen Schuss Weißwein ergänzt und mit geriebenem Goudakäse angedickt, darüber etwas weißer Pfeffer – fertig!

Ein schlichtes aber sehr schmackhaftes Abendessen, dazu ein Gläschen trockenen Weißwein!
Als Nachtisch  etwas Obst!

Nun sind knapp 20 Stunden vergangen, seitdem ich meinen geliebten Rosenkohl – treu der TRENNKOST-Regel gefolgt – genossen habe und – ? – KEINE Anzeichen von Blähungen! Wie schön!

Der Grund: Nach den Regeln der Trennkost verursacht die Verbindung von Eiweiß und Gemüse, mit keinem oder nur ganz geringem Anteil an Kohlenhydraten eine erleichternde Verdauungspassage für unseren Darm. Gärungsprozesse bleiben somit aus!

Unterstützend wirken die Zusätze von Gewürzen wie: Kümmel, Kreuzkümmel, Muskat, die entblähend wirken. Ich verwende sie gerne reichlich, z.B. in den Mengen von 1/2 bis 1 gestrichenen Teelöffeln!

Diese Empfehlungen sind natürlich auf alle Kohlsorten übertragbar.

GUTEN APPETIT!


Nahrungsmittel- Unverträglichkeiten aus sicht der naturheilkunde

Nahrungsmittelunverträglichkeiten

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Ursache von Nahrungsmittel- Unverträglichkeiten – Lebensmittelintoleranzen

In den letzten 20 Jahren habe ich reichlich Erfahrungen in meiner Naturheilpraxis gesammelt, wenn es um die Frage nach der Ursache von Lebensmittel- Unverträglichkeiten geht: „Sind Nahrungsmittelunverträglichkeiten die Krankheit selbst oder nur die Folge eines kränkelnden Darmtraktes und eines geschwächten Immunsystems?“! Die Antwort lautet: „Es ist die Folge davon!“

Intolerant gegen Laktose, Fruktose, Histamin und Gluten?

Patienten, die meine Praxis aufgesucht haben, berichten , dass sie intolerant seien gegen Laktose, Fruktose, Histamin oder Gluten, und deshalb ihre Ernährung dahingehend umgestellt hätten. Teilweise sei dies sogar über Atemtests bestätigt worden. Die Diät habe aber letztlich das Problem nicht wirklich behoben, weil sie nun gar nicht mehr wüssten, was und wie sie sich ernähren sollten?

Das führt zu der logischen Schlussfolgerung, dass das Weglassen der Lebensmittel, die als Verursacher der Magen-Darmbeschwerden entlarvt wurden oder auch nur vermutet werden, das Übel langfristig nicht beheben kann. Im Gegenteil, es bereitet den Betroffenen ganz erheblichen Stress, die entsprechende DIÄT einzuhalten. Anfangs zeigte sich eine geringfügige Verbesserung der Symptomatik, die bei jedem Diätfehler jedoch zurückfiel.

Lebensmittel-Intoleranzen als Folge des kranken Darms?

Wenn Lebensmittelintoleranzen also die Folge eines kranken Darms sind, dann kann es nur folgerichtig sein, das Milieu zu behandeln, statt sich Wochen- oder Jahrelang mit Diäten herumzuschlagen?

Die Schulmedizin befasst sich nicht gerne mit dieser Thematik und schiebt die Patienten mit ihren Beschwerden gerne auf die „Psycho-Schiene“ ab. Die Diagnose lautet dann: Funktionelle Darmbeschwerden = Reizdarm!

Wann spricht man von Reizdarm?

Echte „Reizdarm-Patienten“ sind mir bisher nur wenige in meiner Praxis begegnet. Falls sich  dies tatsächlich herauskristallisierte, war in diesen Fällen die Klassische Homöopathie eine  Option, den ungelösten seelischen inneren Konflikt zu befreien. Man spricht heute auch vom Bauchhirn und bringt damit zum Ausdruck, dass sich die Seele über den „Reizdarm“ versucht bemerkbar zu machen!!

Was schädigt unser Darmmilieu?

Hier sind an erster Stelle ANTIBIOTIKA schuld. Manche Patienten berichten, sie hätten bisher „nur wenig Antibiotika“ bekommen und meinen, so 2-4 Mal in ihrem Leben. Nach meiner Erfahrung und Beobachtung ist das meist schon viel zu viel!

Bei den meisten Infekten werden ohne vorherige Bestimmung eines Antibiogramms Antibiotika verschrieben, die zur Gruppe der Breitbandantibiotika gehören. Das heißt, nicht nur das krankmachende Bakterium wird abgetötet, sondern auch alle die vielen nützlichen und hilfreichen Bakterien und Mikroorganismen, die unsere Haut und Schleimhäute besiedeln. Dieses Mikrobiom benötigen wir dringend, DAMIT wir gesund bleiben.

Schon Louis Pasteur (1822 – 1895) beobachtet im Laufe seiner wissenschaftlichen Forschungen: „Das Bakterium ist nichts, das Milieu ist alles!“ In der Konsequenz bedeutet dies, dass sich Nahrungsmittelintoleranzen erfolgreich therapieren lassen, wenn das Darmmilieu wieder in seinen natürlichen, physiologischen Ursprung zurück versetzt wird.

Faktoren, die unser Darmmilieu negativ beeinflussen

Es gibt zahlreiche Faktoren, die unser Darmmilieu nachhaltig negativ beeinflussen können:

  • Wir nehmen über Fleisch aus Massen-Tierhaltung regelmäßig Antibiotika ein. Das wird aktuell tatsächlich als eine der Hauptursachen für die Entwicklung multiresistenter Keime angenommen.  Neben weiteren Faktoren ist das nur eine Ursache unter vielen, die unsere Darmflora schädigen.
  • Bei der Geburt durch Kaiserschnitt muss das Neugeborene nicht durch den mit Keimen besiedelten Geburtskanal und kommt somit bereits von Anfang an mit anderen, statt den erforderlichen, Keimen in Kontakt. Hinzu kommt das, in einem scheinbar „klinisch sterilen“ mit multiresistenten Keimen verseuchten, Umfeld. Die Anzahl an Kaiserschnitt- Geburten ist in Deutschland im europäischen Vergleich überdurchschnittlich hoch. Kaiser-Schnitt-Operationen werden gerne auf Wunsch der Mutter durchgeführt, obwohl keine medizinische Notwendigkeit besteht. Das ist sehr zum Nachteil für das Neugeborene.
  • Schon harmlose Infekte im Kleinkindalter werden anschließend vorschnell mit Antibiotika behandelt. Folge sind eine sich anschließende Reihe weiterer Infekte, die ebenfalls mit Antibiotika unterdrückt werden, bis das Kind ständig krank ist und dann in Folge chronische Leiden entwickelt, wie z.B. Allergien, Neurodermitis, Asthma.
  • Als ursprüngliche Ursache der Infektanfälligkeit sehe ich unter anderem vor allem die ständig steigende Anzahl an Impfungen bereits im Säuglingsalter an!! Das Immunsystem  – noch schwach entwickelt, erst im Aufbau begriffen – wird mit den Impfungen völlig überfordert und reagiert überschießend auf die Überreizung. Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass ich KEINE Impfgegnerin bin, gewisse Impfungen aber kritisch sehe.
  • Die Umwelt und unsere Nahrung, mit der wir uns und unsere Kinder gesund aufwachsen lassen wollen, ist viel zu steril und keimfrei; alles um uns herum ist zu keimfrei! Unser Immunsystem erhält dadurch zu wenig natürliche Trainingsmöglichkeiten und das fördert Infektanfälligkeit. Kinder, die auf natürlich geführten Milch-Höfen aufwachsen, Rohmilch trinken und in Kontakt mit Stallmist stehen etc., sind in der Regel frei von Allergien, Neurodermitis und Asthma, ähnlich wie Kinder, die in Waldkindergärten ihre Freizeit verbringen.
    Das müsste einen doch nachdenklich machen?
  • Das Spektrum unserer modernen, hochtechnisiert produzierten Zivilisationskost hat mit natürlicher, lebendiger Nahrung, wie sie unsere Eltern und Großeltern noch kannten und aßen, nicht mehr viel gemein. Wir sind „gut genährt“ durch Nahrungsmittel aber „schlecht ernährt“ mit Lebensmitteln! Nahrungsmittel und Lebensmittel unterscheiden sich allein schon über die Begrifflichkeit!
  • Der Einsatz von Pestiziden und Herbiziden schlägt sich auf Obst und Gemüse nieder, gelangt so über die Nahrungskette in den Darm. Pflanzenschutzmittel, wie z.B. auch Glyphosat, wirken immer  „antibiotisch“.

Was hilft bei Nahrungsmittel- Intoleranzen?

Eine zielgerichtete Diagnostik des Darmmilieus zeigt auf, welche Unterstützung in Form von Probiotika (= lebensförderdernde Darmkeime), Nahrungsergänzungen und homöopathischen Mitteln die Darmflora, die Darmschleimhaut und Verdauungsorgane, wie Leber, Galle, Magen und Bauchspeicheldrüse benötigen, um wieder harmonisch zu funktionieren und zu verdauen.

Therapieschema bei Lebensmittel- Intoleranzen

  • Eine Stuhlprobe wird auf Darmpilze, den Zustand der Darmflora und der immunologischen Abwehrleistung der Darmschleimhaut untersucht.
  • Man beginnt mit einer individuell zusammen gestellten Schonkost, ggf. mit einer Heilfasten- und Ausleitungskur,
  • begleitet von  Colon-Hydro-Therapie. So findet der geschädigte Darm nach und nach wieder in seine ursprüngliche Form zurück.
  • Von Woche zu Woche wird der Speiseplan erweitert und so die Positivliste der verträglichen Lebensmitteln immer länger.

Die Nahrungsmittelintoleranzen verschwinden meistens völlig. Nur extreme Diätfehler wird uns der Darm noch übelnehmen. Das ist aber eigentlich normal und vielleicht auch gut so?

Laktose- und Gluten- Intoleranz

Die Unverträglichkeit von Laktose

Laktose- Intoleranz ist nicht therapierbar, wenn ein physiologischer Laktase- Mangel besteht. 80% der Weltbevölkerung vertragen Kuhmilch tatsächlich nicht besonders gut. Jedoch sind natürlich hergestellte Milchprodukte wie Käse und Joghurt (ohne nachträglichen Zusatz von Milchpulver!!!) aufgrund der Fermentationsprozesse ohnehin fast laktosefrei und können daher trotzdem in Maßen verzehrt und bei leichterer Laktoseintoleranz problemlos verdaut werden. Andernfalls hilft an dieser Stelle die Einnahme von Laktase-Tabletten.

Viel problematischer ist der versteckte Milchzucker in vielen Fertigprodukten!! Milchzucker wird in der Lebensmittelindustrie gerne als Füllstoff und Aromaträger verwendet.

Eine Laktose- Übersichtstabelle zum download finden Sie hier: Laktose-Inhalts-Tabelle

Die Unverträglichkeit von Gluten

Gluten- Intoleranz ist gar nicht so häufig, wie oft angenommen. Gluten ist in jedem Falle unverträglich und führt zu erheblichen Beschwerden und gesundheitlichen Störungen, wenn es sich um eine genetisch bedingte Zöliakie oder Erwachsenen-Sprue handelt. Zöliakie ist nicht behandelbar und erfordert die absolute Karenz von Gluten haltigen Speisen.

Malabsorbtions-Syndrom bei Zöliakie

Zöliakie- Kranke leiden vor allem unter dem Problem, dass der Dünndarm aufgrund vorangegangener Entzündungen sich schwerer tut, alle notwendigen Nährstoffe aus der Nahrung aufzunehmen. Gerade hier ist die Verbesserung des Darmmilieus ein wichtiger Teil der Behandlung.  Es geht darum durch den Aufbau des Mikrobioms die Verdauungsleistung, Aufnahme und Verwertung von Mikronährstoffen allgemein verbessern.

Daher profitieren auch Zöliakie-Kranke von einer Darmsanierung. Denn das Malabsorbtions-Syndrom ist der Hauptgrund, warum diese Personen große Schwierigkeiten haben, ihr Gewicht zu halten. Häufig wird die Erwachsenen-Sprue leider viel zu spät diagnostiziert, was dazu führt, dass aufgrund der bereits fortgeschrittenen Zerstörung der Dünndarmzotten im terminalen Dünndarm die Nährstoffaufnahme bereits mehr oder weniger stark eingeschränkt ist.



Seifensteine oder Leber- Gallensteine?

Leber-Galle-Reinigung nach MORITZ und CLARK – Kritisch unter die Lupe genommen!

 Was ist dran an den sogenannten „Lebersteinen“?

immer mal wieder konsultieren mich Patienten wegen der Leber-Galle-Reinigung nach Moritz.  Meist wird begleitend eine Hydro-Colon-Therapie gewünscht, um den Ausleitungseffekt zu unterstützen. Ich tue dies gerne, da jedes Ausleitungs- und Entgiftungsverfahren erfahrungsgemäß hilft, einer Vielzahl von Beschwerden vorzubeugen und hilft, diverse „Zivilisationsschäden“ zum Verschwinden zu bringen.
Was mich jedoch an der Aufregung um die „Wundersame Leber- und Gallenreinigung nach Andreas Moritz“ irritiert, ist der Umstand, dass von Pathologen noch nie Steine oder Gries o.ä. im untersuchten Leberparenchym gefunden wurden.
Auch die – leider nur selten durchgeführten – Laboranalyse der Exkremente der MORITZ– und CLARK-Fans, die teilweise recht üppig mit dem Stuhl abgehen und sich auf zahlreichen Abbildungen im Netz abgelichtet finden, bestätigen mir die „Seifentheorie“. Sollte dennoch „Gallengries“ mal mit darunter sein, dann ist das physiologisch sicher möglich, denn vielleicht geht auch tatsächlich mal ein kleines Gallensteinchen mit ab?
Aber es ist absurd zu behaupten, dass diese grünlich, gelben, bräunlichen, meist auch ganz weichen Konkremente als „Steine“,respektive als „Lebersteine“ bezeichnet werden. Die Formen passen exakt ins Bild einer Masse, die sich in der Dickdarmpassage aus der aufgenommenen Menge an Bittersalz + Olivenöl + Grapefruitsaft so geformt hat. Ich bin daher ebenfalls der Auffassung, dass es sich um sogenannte „Seifensteine“ handeln muss. Wer sich nur ein wenig in Anatomie auskennt weiß, dass es weder anatomisch noch physiologisch möglich sein kann, dass sich derart große Konkremente aus den Leberkanälchen, dem Gallengang und durch den schmalen Gallenausführungsgang hindurchzwängen können, ohne massivste Koliken zu provozieren!! Dies kann bei „echten“ Gallensteinträgern eine große Gefahr sein. Das ist der Grund meiner Vorbehalte gegenüber den Leber-Kuren nach A. Moritz und H. Clark. Meinen eigenen Patienten würde ich daher so eine heftige Kur aus oben genannten Gründen nicht ans Herz legen.
Dennoch begleite ich „Moritz-Fans“ in meiner Praxis und unterstütze sie mit der Colon-Hydro-Therapie, wenn sie es wünschen, jedoch nicht ohne sie auf die möglichen Risiken hinzuweisen.
Die positiven Effekte einer jeden Ausleitungs- oder Entgiftungskur, welche dazu geeignet ist, die exkretorischen Funktionen der Verdauungs- und Ausscheidungsorgane zu stimulieren, führt erfahrungsgemäß IMMER zu einer deutlichen Verbesserung zahlreicher Beschwerdebildern, allem voran Tagesmüdigkeit, Schlappheit, Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Infektanfälligkeiten, Appetilosigkeit, Verdauungsstörungen, Allergien, Hauterkrankungen sowie bei Schmerzen aller Art im Bewegungsapparat uvam.
Aus der Kombination der Kur-Zutaten erschließt sich das von selbst: Bittersalz stimuliert die Gallenblase, Bitterstoffe in Grapefruit etc. stimulieren den Leber- und Gallefluss, Olivenöl ebenfalls. Das Trinken von Apfelsaft oder Grapfruitsaft entsäuert. Das ist nicht neu – das lässt sich mit vielen anderen Entgiftungs- und Ausleitungstherapien ebenso erreichen. Richtig ist, die Leber-Galle-Funktion wird heftigst angeregt. Hinzu kommt die empfohlene leichte Schonkost. Bei manchen reicht alleine schon eine kurze Lebensmittelkarenz, um ein deutliche Verbesserung des Allgemeinbefindens zu bewirken.
Doch der Grund dieses Beitrages gilt dem Appell an alle Verfechter dieser Methoden: „BITTE HÖRT ENDLICH AUF, DEN LEUTEN WEISS MACHEN ZU WOLLEN, WAS SIE IN IHRER TOILETTE VORFINDEN, SEIEN ALLES SO VIELE UND SO GROSSE LEBER- ODER GALLENSTEINE“
Mal Hand auf’s Herz! Wie sollen denn all diese Steine und Steinchen in unserer kleinen Gallenblase überhaupt Platz finden, ohne dass sie eigentlich platzen müsste und wie dick müsste unsere Leber sein mit all diesen vielen „Steinen“ drin????
Der aufhellende Effekt so einer Kur oder auch jeder anderen Fastenkur oder Basen-Diät beispielsweise, ergibt sich aus der Entsäuerung des gesamten Organismus. Das vertreibt selbstverständlich Kopfschmerzen, und verbessert das Allgemeinbefinden ganz ungemein, wie oben beschrieben.
Aber selbst mit meiner vergleichsweisen harmlosen „F.-X-Mayr-Kur“ , wie ich sie seit über 15 Jahren in meiner Praxis durchführe, hatte ich schon einmal einen Fall einer Gallenkolik, ausgelöst nur durch eine geringe Menge Bittersalz. – Also bitte VORSICHT bei echten „Gallensteinträgern“ – wenn die im Rahmen so einer Rosskur losgetreten werden – na dann viel Vergnügen – das kann (lebens)-gefährlich werden, denn echte Gallensteine sind hart und können die Gallengänge in gefährlicher Weise beim Abgang verstopfen!!
Und weil ich davor warnen möchte, habe ich mir die Mühe gemacht, diesen Artikel zu verfassen – und: manchmal kann es gut sein, alles ein wenig kritisch zu hinterfragen – insbesondere, wenn es um alternative Außenseiter-Heilverfahren angeht. Ich möchte betonen, dass ich diese Formen der Entgiftung nicht grundsätzlich ablehne oder verurteile, sondern mich in erster Linie an der „Stein-Hypothese“ reibe. Wenn es den Probanden wirklich hilft, dann soll das auch so sein, aber….
…seien Sie bitte vorsichtig und eigenverantwortlich
Ich wünschen Ihnen viel Erfolg auf Ihrem Gesundheitsweg
Ihre Rita Jurgens-Krüssmann
Heilpraktikerin – 45147 Essen-NRW
Heilpraktiker Essen

Wie arbeiten Heilpraktiker?

Was machen Heilpraktiker anders?

…und welche Therapierichtungen gibt es in der Alternativen Heilkunde?

Das Tätigkeitsfeld eines Heilpraktikers ist sehr vielfältig. Daher ist Heilpraktiker nicht gleich Heilpraktiker. Jeder Heilpraktiker oder Heilpraktikerin hat mehr oder weniger sein eigenes Therapiespektrum, mit dem er oder sie arbeitet und sich um Linderung und Heilung von Krankheiten bemüht. Der ganzheitliche Ansatz findet sich in Nuancen in allen Konzepten wieder, wenn auch mit unterschiedlichen Schwerpunkten, z.B. ausgehend von den klassischen Naturheilverfahren und Homöopathie bis hin zur Psychotherapie, Heilhypnose und Psychokinesiologie, oder zu eher, im esoterischen anzusiedelnden Verfahren, wie Channeling, Schamanismus, Chakrenreinigung, Reiki, Edelsteintherapie, Pendeln, uvam.

Wer sich nach einem Heilpraktiker umsieht, sollte sich darüber klar sein, was er sucht und sich vorab informieren, mit welchen Therapien diese Heilpraktikerin oder Heilpraktiker arbeitet, den die meisten Heilpraktiker und Heilpraktikerinnen befassen sich heutzutage mit der Vergabe von homöopathischen Komplexmitteln, Schüsslersalzen zusammen mit Phytotherapeutika (= Kräuterheilkunde), essentiellen Mineralstoffen (= Orthomolekulartherapie), Probiotika (= heilende Mikroorganismen für den Darm), Vitamin-C-Hochdosis-Infusionen, Eigenblutinjektionen mit aufbereitetem Patientenblut, gemischt mit Komplex- und Umstimmungsmitteln. Letzteres hat sich bewährt bei Patienten mit Allergien, Infektanfälligkeit, Immunschwäche und nach Chemotherapie.

Unter dem bodenständigen Begriff der „Naturheilkunde“ verbirgt sich somit eine breite Palette unterschiedlichster Therapierichtungen und therapeutischer Ansätze:

Zu den moderneren alternativen Diagnoseverfahren zählen z.B. die Bioresonanz, Elektroakupunktur nach Voll, Vegatestung, Regulationsthermografie. Eine seriöse Heilpraktikerin wird in der Regel auch wissenschaftlich bewährte Laboruntersuchungen im Blut, Stuhl und Urin in Erwägung ziehen, wenn sich dies zur Findung eines schlüssigen Therapieweges und zur Abklärung der Heilverlaufsbeurteilung als sinnvoll erweist.

Aber man kennt auch noch die „klassischen“ Naturheilverfahren, hierunter zählen die so genannten Ausleitungsverfahren, die im „Alten Europa“ ihre Wurzeln haben: Blutiges und unblutiges Schröpfen und die Schröpfmassage, Aderlässe, Blutegeltherapie, Baunscheidtieren, Cantharidenpflaster. Diese eher als „grobstofflichen“ zu bezeichnenden Verfahren findet man heutzutage zunehmend seltener in Naturheilpraxen. Jedoch scheinen Schröpfbehandlung, Blutegeltherapie und Baunscheidtieren aktuell wieder eine leichte Renaissance zu erfahren. Diese Verfahren bedingen einen sehr umsichtigen Umgang mit dem Patienten, denn Konstitution und Widerstandskräfte müssen vom Behandler gut eingeschätzt werden, um den Organismus eines Kranken nicht zu überfordern und ihm den Boden für seine Regenerierungs- und Selbstheilungskräfte nicht zu entziehen.

Die altvorderen „Heilkundigen“ dieser mittelalterliche „Heilkunde“ setzten zu ihrer Zeit bis ins 19. Jahrhundert hinein diese streckenweise derart exzessiv ein, dass viele Kranke an den auszehrenden Folgen elend zugrunde gingen. Besonders wenn die „Entgiftung“ zusätzlich mit der Verabreichung von Brechmitteln und übertriebenen Abführprozeduren einherging. Die so genannte „Säftereinigungslehre“ trieb hier bizarre Blüten.

Der Entdecker der Klassischen Homöopathie, Dr. Samuel Hahnemann (1755–1843) zog vehement gegen diese Verfahren  zu Felde und setzte mit seiner Homöopathie ein bahnbrechendes Umdenken im Umgang mit kranken und siechenden Menschen in Gang. Der wirklich ganzheitliche Blick auf das Individuum stand für ihn im Vordergrund und ist für jeden Homöopathen bis in die heutige Zeit ein Muss, ohne welches Homöopathie nicht hilft. Homöopathie heisst so viel wie: Ähnliches durch Ähnliches zu heilen. Die Klassische Homöopathie ist ein für sich selbst stehendes Therapieverfahren und zählt NICHT zu den genannten Naturheilverfahren!

Homöopathie ist somit KEINE Kräuterheilkunde und umgekehrt eine Behandlung mit Kräutern und pflanzlichen Essenzen, Tees, etc. KEINE Homöopathie! Pflanzenheilkunde und Homöopathie werden häufig irrtümlicherweise gleichgesetzt. Ebenso soll an dieser Stelle auch klar gestellt werden, dass ein Heilpraktiker KEIN Homöopath ist; sondern nur dann, wenn er die Homöopathie nach den Regeln der „Klassischen Homöopathie nach Hahnemann“ auch über mehrere Jahre erlernt und studiert hat!

Dennoch hat die Kräuterheilkunde ihren gebührenden Platz auch in unserer Zeit: z.B. nach den Regeln der hl. Hildegard von Bingen, oder Maria Treben. In der Zeit der mittelalterlichen Hexenverbrennungen ist viel wertvolles Wissen der Europäischen Kräuterheilkunde verloren gegangen. Dies zeigt der Vergleich mit den um ein vielfach größeren und umfassenderen Heilmittelschätzen der chinesischen, tibetischen und ayurvedischen, als auch indianischen Kräutermedizin. Insbesondere tibetische Schamanen verfügen über eine beeindruckende schriftlich dokumentierte, seit Jahrtausenden überlieferte Arzneimittelkenntnis.

Link zu den Filmtrailern: „Das Wissen vom Heilen“ (Kinofilm 1997)  siehe am Ende dieses Textes!

Die Traditionelle Chinesische Medizin TCM ist ebenfalls ein in sich abgeschlossenes Therapiesystem bestehend aus Akupunktur, Moxibustion, Zungen- und Pulsdiagnostik und Kräuterheilkunde. Die Anwendung von Schröpfgläsern ist auch in Fernost bekannt.

In der Fernöstlichen Kultur geht es im Gegensatz zur Westlichen darum, den Menschen wieder für das kollektive System fitt zu machen. Individualisierung, z.B. im Sinne der Europäischen Homöopathie kennt die TCM nicht.

Daher hatte es die TCM seit den 70er Jahren auch leichter, nach und nach immer mehr wissenschaftliche Anerkennung zu erlangen. Homöopathie dagegen, gerät immer wieder zwischen die Fronten von Kritikern und Befürwortern, da sich die zwingende Notwendigkeit der individuellen Betrachtungsweise der Symptome des Patienten, den Kriterien einer wissenschaftlich geführten Doppelblindstudie leider entzieht.

Ich  hoffe sehr, dass ich Ihnen – werte/r Leser/in – mit diesem Artikel weiterhelfen konnte!

Rita Jurgens
Heilpraktikerin
Camphausenstraße 15 – 45147 Essen
Naturheilpraxis

Heißhunger auf Süß

Zuviel Lust auf Süßes?

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Voraussichtliche Lesedauer: 4 Minuten

Was tun, wenn Dich die Süßigkeiten zu sehr im Griff haben?

„Zuviel Lust auf Süßes ist weder angeboren noch eine Charakter- oder Willensschwäche, sondern Folge eines fehlgeleiteten Stoffwechsels, der stets von Neuem danach verlangt, ähnlich wie es bei Sucht- Erkrankungen vorkommt. Die negativen und schädlichen Auswirkungen übermäßigen Zucker- und Kohlenhydrat- Konsums setze ich an dieser Stelle als weitestgehend bekannt voraus: Übersäuerung, Übergewicht, Tagesmüdigkeit, Schlappheit, ständige Lust auf Süßes oder auf schnell zu verbrennende Kohlenhydrate, gestörte Verdauungsprozesse, gestörte Darmflora, Darmpilze uvam.“

Leere Kohlenhydrate und Zucker machen Hunger auf Zucker und leere Kohlenhydrate!

Bei zuviel Lust auf Süßes spielt der Verzehr von denaturierten Nahrungsmitteln, die hauptsächlich aus Zucker, Fett und Kohlenhydraten (= i.d.R. Weißmehl) bestehen, eine entscheidende Rolle.  Leere Kohlenhydrate erzeugen im Körper eine sofortigen Erhöhung des Blutzuckerspiegels. Die Bauchspeicheldrüse reagiert darauf mit der Ausschüttung des Botenstoffes Insulin. Insulin senkt den BZ-Spiegel, indem der zirkulierende Zucker sofort ins Fettgewebe verschoben wird, sofern er nicht unmittelbar für eine intensive Muskeltätigkeit benötigt wird.

Spätestens nach 2 Stunden befindet sich der BZ-Spiegel an seinem Tiefpunkt und erneut setzt der Heisshunger auf schnell verbrennbare Kohlenhydrate ein – und der Kreislauf beginnt von vorn. Unabhängig davon, wie hoch, bzw. bereits überhöht die zuvor aufgenommene Kalorienmenge gewesen sein mag. Nur Personen, mit einem stabilen und gut funktionierenden Sättigungszentrum tun dann instinktiv das Richtige und essen eher etwas „Solides“, um der Hungerattacke zu begegnen.

12 Tipps gegen zu viel Lust auf Süßes!

  1. Versuchen Sie NICHT mit Gewalt, sich die Süssigkeiten o.ä. zu verkneifen – Verbote machen es nur noch Schlimmer – das ist vor allem eine Kopfsache!
  2. Die schnellste und einfachste Essbremse: Vor der Schokolade oder dem Keks 1-2 Radieschen, oder eine Möhre, ein Salatblatt, Gurkenscheibe, oder was auch immer aus dem Gemüsegarten gerade in Reichweite ist, zu knabbern. Beobachten Sie sich! Meist ist der Süsshunger zumindest für diesen Moment sofort weg! Anschließend was „Vernünftiges“ essen, falls gerade Essenszeit wäre.
    Hierzu ein TIPP: Das Zauberglas – eine Empfehlung zum downloaden!
  3. Stellen sie Ihre Ernährungsgewohnheiten langsam um, in der Weise, dass Sie sich mehr „Gesundes“ hinzunehmen. Wie z.B: statt Marmelade und Nutella auf weißen Brötchen mehr Eiweiß haltigen Brotbelag (Käse, Quark, Ei, etc.) immer garniert mit etwas Grünzeug (Salatblatt, Gurke, Tomate, Kresse, Zwiebelringe, geraspelte Möhre, etc.).
  4. Reduzieren Sie nach und nach die Zuckermenge in Kaffee und Teegetränken um die Hälfte oder noch weniger? Nach wenigen Malen haben Sie sich an die geringere Süße gewöhnt.
  5. Entsorgen Sie alle Süßstoff haltigen Produkte und Light-Getränke – denn mit Süßstoff mästet man Schweine!!! Der Süßhunger wird damit nur noch mehr geschürt.
  6. Verbannen Sie  Cola & Co und Fruchtsaftgetränke aus Ihrem Haushalt!
  7. Lassen Sie alle vorgesüßten Frischmilchprodukte (Joghurts, Quarkspeisen, Puddings etc.) im Kühlregal stehen. Ein Esslöffel gute Marmelade in einem Naturjoghurt oder frisches Obst im Quark schmeckt um ein ein Vielfaches besser und Sie sparen 2/3 der Zuckermenge.
    In jedem (auch BIO) Fruchtjoghurt stecken mindestens 6 !! Würfelzucker. Ein Esslöffel Marmelade enthält max. 2 Stück!
  8. Essen Sie grundsätzlich mehr Salat, Gemüse und frisches Obst. Es muss nicht viel sein – nur eben etwas öfter und regelmäßiger.
  9. Das beste Mittel gegen Heisshungerattacken ist: 3x täglich eine Mahlzeit zu sich nehmen und zwischendurch Tees und Wasser zu trinken.
  10. Falls Sie es noch nicht tun? Gewöhnen Sie sich an ein ausgiebiges Frühstück oder zumindest an eine gesunde Frühstückspause!
  11. Vermeiden Sie es, abends zu spät und zu viel zu essen.
  12. Essen sie niemals unterwegs auf der Straße, Teilchen vom Bäcker etc.

Der Rest kommt von selbst – glauben Sie mir!!! Vielleicht bekommen Sie dann auch immer mehr Lust auf den Geschmack von vollwertigeren und mehr vegetarisch ausgerichteten Speisen?
es ist sicher nicht verkehrt, sich mehr und mehr dieser Ernährungsweise anzunähern?

… denn der Mensch ist, was er isst!



Durchfallerkrankung

Erste Hilfe bei akuten Durchfallerkrankungen

Sommerzeit – Reisezeit – Durchfallzeit….
Salmonellen und andere ungeliebte Reisebegleiter

gerade an heißen Tagen, hierzulande wie im Süden, finden Darm infektiöse Keime die besten Voraussetzungen, um sich zu vermehren: Auf Früchten, im Speiseeis, Trinkwasserquellen, in südlichen Gefilden durch das Waschen von Salaten mit kontaminiertem Wasser, Übertragung von Salmonellen bei der Gefügelzubereitung in der Küche auf Salate und Früchte.

Die Übertragung von Salmonellen ist auch in unseren Breiten immer noch eine potentielle Gefahr – auch in der eigenen Küche!

Tipps:

  • Zerschneiden Sie auf keinen Fall das Gemüse dort, wo Sie zuvor Lebensmittel zerteilt haben, die Salmonellen enthalten können. Dazu zählen Geflügel, Wild, Krusten-, Schalen- und Weichtiere. Verwenden Sie für das Zerteilen am besten Plastikbretter, da sich Holzschneidebretter nicht bis in die Holzfasern reinigen lassen.
  • Grundsätzlich gilt: Schneiden Sie Gemüse und Fleisch auf jeweils verschiedenen Brettern.
  • Achten Sie darauf, dass das Auftauwasser dieser Lebensmittel nicht mit anderen Lebensmitteln in Kontakt kommt.
  • Wechseln Sie Abwaschlappen oder Schwamm täglich. Sind es wiederverwendbare Haushaltstücher, waschen Sie alles bei 60 Grad Celsius.
  • Bewahren Sie leichtverderbliche tierische Lebensmittel im Kühlschrank auf. Geflügelfleisch und eierhaltige Speisen wie Mayonnaise sollten Sie schnellstmöglich verbrauchen.
  • Bereiten Sie Ihr Essen so zu, dass es gut durchgebraten oder gekocht ist. Es sollte gleichmäßig auf mindestens 70 Grad Celsius erhitzt werden.

Salmonellen – Infektion verhindern

Der wichtigste Schutz gegen eine Salmonellen-Infektion ist ausreichende Hygiene. Sie sollten sich stets die Hände waschen – sowohl nach der Toilette als auch bevor Sie das Essen zubereiten: gründlich einseifen, abspülen und abtrocknen. Salmonellen können auch fäkal-oral übertragen werden. Dies ist besonders zu beachten, bei der Pflege und Versorgung von alten Menschen und Kindern!

Daher Übertragungsmöglichkeiten soweit als möglich unterbinden. Schützen sie ihre nächsten Angehörigen durch Umsicht.

Behandlung einer akuten Durchfallerkrankung – besonders bei Säuglingen und Kindern!

Das größte Problem bei einer akuten Durchfallerkrankung ist der immense Wasser- und Elektrolyteverlust. Diesem Problem kann mit einem probaten Hausmittel begegnet werden.

Ich habe ein bewährtes Rezept eines berühmten indischen Homöopathen hier für Sie zum download bereit!