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Vitamin-C-Oxidativer-Stress

Vitamin-C-Hochdosis + Oxidativer Stress

Voraussichtliche Lesedauer: 5 Minuten



Vitamin-C gegen oxidativen Stress

Hochdosis-Therapie mit Pascorbin

Vitamin-C  und oxidativer Stress hängen eng miteinander zusammen. Die durchwegs positiven Erfahrungen mit Vitamin-C-Hochdosis-Infusionen als antioxidativer Therapieansatz bei der Behandlung chronischer Krankheiten scheinen zu bestätigen,  dass eine antioxidative Behandlung mit hochdosiertem Vitamin C in vielen Fällen effektiv und wirkungsvoll ist.

Bedeutung der Vitamin-C-Hochdosis-Infusion bei chronisch entzündlichen Krankheiten durch oxidativen Stress.

Vitamin-C- Infusionen sind ein wichtiges Antioxidans zur Reduzierung freier Radikale = ROS, denn oxidativer Stress per se bewirkt Vitamin-C-Mangel und Vitamin-C-Mangel führt zu oxidativem Stress. Parenteral (= über den Blutweg), also in Form der Infusion, verabreichtes Vitamin-C in Hochdosis, wirkt daher unmittelbar anti-entzündlich.

Während der Infusion werden sämtliche Körperzellen zu selben Zeit mit Vitamin-C geflutet, und das  wäre mit einer oralen Vitamin-C Aufnahme niemals zu erreichen. Die Vitamin-C-Hochdosis-Infusion wirkt auf diese Weise wie ein BOOSTER für jede einzelne Körperzelle. In der Kombination mit hämolysiertem Eigenblut wird das Immunsystem nachhaltig gestärkt.

 

Auslöser von Entzündungsprozessen durch oxidativen  Stress

Auslöser für entzündliche Prozesse durch oxidativen Stress treten auf, wenn nicht genügend Antioxidantien zur Verfügung stehen, um reaktive Sauerstoffverbindungen (= ROS= Reactive Oxygen Species) abzufangen, bevor sie gesundes Gewebe schädigen.

Als oxidativen Stress bezeichnet man eine Stoffwechsellage, bei der reaktive Sauerstoffverbindungen gebildet werden, die den Zellstoffwechsel in seiner Fähigkeit überfordern, diese freien Radikalen zu beseitigen.
Ein gesunder Organismus ist im Rahmen seiner Fähigkeit zur Selbstregulation  und Selbstheilung in der Lage, die notwendige Menge an antioxidativen Substanzen zu bevorraten. Ist dies jedoch in dem erforderlichen Maße nicht möglich, geraten die Körperzellen aufgrund der Flut freier Radikale unter Stress.

Was ist oxidativer Stress?

Um es für den medizinischen Laien verständlich zu machen, lässt sich die Oxidation in der Zelle durchaus vergleichen mit Prozessen, die wir aus der Natur kennen:
Bei der Aufnahme von Sauerstoff werden entweder Wasserstoff oder Elektronen abgegeben. Diesen Prozess bezeichnet man als Oxidation, wie z.B. bei der Bildung von Rost auf Eisen, der Verfärbung von Silber und Gold. Das sind bekannte Oxidationsprozesse unter Einwirkung von Sauerstoff.

https://www.pascoe.de/anwendungsbereiche/infusion.html

Bei oxidativen Prozessen in unseren Körperzellen entstehen neue biochemische Verbindungen, mit denen der Zellstoffwechsel erhebliche Probleme = Stress hat und somit eine Entzündungsreaktion provoziert. Diese Entzündungsreaktione können zuerst akut und vorübergehend sein. Jedoch erhärtet sich in den letzten Jahren der Verdacht, dass oxidativer Stress langfristig zur Entwicklung chronisch entzündlicher Krankheiten zu führen scheint, und dadurch das Immunsystem nachhaltig blockiert und geschwächt wird.
Bei jeder chronischen Erkrankungen, von Bluthochdruck bis Krebs über Diabetes, Osteoporose, Erkrankungen des Rheumatischen Formenkreises u.v.a.m. finden sich nachweislich chronische Vitamin-C-Defizite, begleitet von entzündlichen und schmerzhaften Symtomen- Komplexen, hervorgerufen durch oxidativen Stress.

Vitamin C Infusion
Vitamin C Infusion

Welche Stoffwechselprozesse unterstützt Vitamin-C als physiologisches Antioxidans?

Vitamin C als Ascorbat, unterstützt alle Stoffwechselprozesse. Vitamin-C  ist Kofaktor zahlreicher biochemischer Reaktionen und Katalysator für jede Körperzelle.  Daher ist es in zahlreichen physiologischen und Krankheits- bedingten Zusammenhängen einsetzbar für:

alle natürlichen Stoffwechselvorgänge:

  • Leberentgiftung
  • Biosynthese von Neurotransmittern
  • Unterstützung der Wundheilung (Kollagenbildung)
  • Abbau von Aminosäuren
  • Biosynthese von Carnitin ( bedeutend für den Fettstoffwechsel)
  • Verbesserung der Eisenresorption aus dem Darm
  • Regenerierung von Vitamin E

Leber-und Fett- Stoffwechsel

  • LDL-Oxidation = Hemmung des Gefäß schädigenden „schlechten“ LDL-Cholesterins
  • Schutz des Gefäßendothels vor Lipidablagerungen (=Artheriosklerose)
  • Hemmung, der für die Leber giftigen und kanzerogenen Nitrosaminbildung aus Nahrungsnitrit

für den Knochenstoffwechsel

  • Hemmung der Osteoklastenaktivität (= Abbau der Knochenzellen) bei Osteoporose

Gefäßkrankheiten

  • Reduzierung des Kardio-vaskulären Risikos (=an Folgen von Gefäßkrankheiten zu versterben) bei Patienten mit Rheumatischer Arthritis

Rheumatische Erkrankungen

  • Rheumatische Arthritis
  • Morbus Bechterew
  • Fibromyalgie
    uvam.

Allergien und Hauterkrankungen

  • Senkung des IgG und IgE-Spiegels bei entzündlich-allergischen Atemwegserkrankungen
  • Erhaltung und Schutz der Barrierefunktion der Haut bei Atopischer Dermatitis, Urtikaria und Psoriasis, Neurodermitis

das Nervensystem

  • Erhöhung der Stresstoleranz, denn Nervenzellen haben den höchsten Bedarf an Vitamin-C.
  • daher haben sich Vitamin-C-Hochdosis-Infusionen empirisch bewährt bei Chronischem Müdigkeitssyndrom, Depression, Angstzustände, Burn-Out

für Immunsystem und bei Tumorleiden

  • Aktivierung der natürlichen Killerzellen und Lymphozytenproliferation bei akuten und chronischen Infektionskrankheiten
  • Schutz vor Nebenwirkungen von Chemo- und Strahlentherapie
  • Selektiv toxische Wirkung auf Tumorzellen

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hilfe bei Verstopfung und Darmträgheit

Hilfe bei Verstopfung und Darmträgheit

Voraussichtliche Lesedauer: 5 Minuten



Hilfe bei Verstopfung und Darmträgheit

In meiner Reizdarmpraxis suchen Patienten auch oft Hilfe bei Verstopfung. Aber erst der ganzheitliche Blick auf dieses Problem der Obstipation, wie es im Fachjargon heißt, zeigt meiner eigenen Erfahrungen nach gute Erfolge. Verstopfung ist selten nur ein rein organisches Problem. Betroffene reden nur meist nicht so gerne darüber, sondern wünschen „schnelle“ Hilfe, um ihr „Problem“ loszuwerden.

Hilfe bei Verstopfung

Verstopfung – schnelle Hilfe?

Sie suchen schnelle Hilfe? Da muss ich Sie leider ein wenig enttäuschen. Schnelle Hilfe bei Verstopfung und Darmträgheit bedeutet für Viele einfach nur der Griff in die breite Palette der Abführmittel & Co. Leider ist das ein zweifelhafter Versuch, dem Problem Herr zu werden, denn es verschlimmert die Problematik immer weiter, und die anfängliche Darmträgheit wird zur chronischen Verstopfung. Der Missbrauch von Abführmitteln ist dabei wirklich ein großen Problem! Es kann sogar zur Sucht werden.


Warum ist Verstopfung ein Problem für die Gesundheit?

Einen verstopften, trägen Darm zu haben ist ein ernsthaftes Problem für die Gesundheit. Verstopfung ist nicht nur belastend und schmerzhaft, sondern es beeinträchtigt den gesamten Stoffwechsel. Je länger der Darminhalt im Körper zurück gehalten wird, desto mehr Darmgifte werden auch wieder über die Darmwände aufgenommen. Das macht müde, schlapp, antriebslos, drückt aufs Gemüt und fördert nachweislich die Entwicklung von Depressionen und Migräne. Es belastet den Leberstoffwechsel, die Nieren und letztlich auch das Herz. Ebenso leidet die Haut. Sämtliche Organe müssen zusätzliche Entgiftungs-Aufgaben übernehmen, die bei einer geregelten Verdauung so nicht nötig wäre. Ein bayrisches Sprichwort sagt: „Wenn’s Arscherl brummt, bleibt’s Herzerl gsund!“

Mögliche Ursachen für Verstopfung?

Mögliche Ursachen für Verstopfung können sein, ungeeignete Ernährungs- und Lebensweise, Veranlagung oder Folgen von operativen Eingriffen im Bauchraum, gewisse Medikamente, etc. Verstopfung wird meistens, vor allem in der Schulmedizin, nur als eine rein organisch-funktionelle Störung betrachtet. Aber bei näherem Hinsehen steckt doch mehr dahinter? Und dabei spielt die Psyche hierbei keine unwesentliche Rolle. Angst vor Kontrollverlust, ständiger Stress in einem repressiven Umfeld, aktuelle oder frühere Missbrauchserfahrung und/oder sexualisierte Gewalt, unbewusste Machtkämpfe, aber auch unbewältigte Trauererfahrungen und traumatisierende Verluste, können Auslöser dafür sein, dass sich die erforderliche Entspannung und Lösung beim Toilettengang nicht einzustellen vermag.

Therapiekonzept bei Verstopfung und Darmträgheit?

Aus dem oben Gesagten leitet sich ab, dass ein Therapiekonzept bei Verstopfung und Darmträgheit mehr oder weniger individuell zu gestalten ist und in einer ausführlichen Anamnese versuche ich gemeinsam mit Ihnen heraus zu arbeiten, welche Auslöser zur Chronifizierung der Verstopfung geführt haben könnten? Daraus stelle ich Ihnen einen individuellen Behandlungsplan zusammen.

Colonhydro-Therapie bei Verstopfung und Darmträgheit

Die Colon-Hydro-Therapie gehört bei Obstipation selbstverständlich zu einem ganzheitlichen Therapieansatz unbedingt dazu, um den trägen Darm erst einmal gründlich zu reinigen und wieder funktionsfähig zu machen. Auch eine Fastenkur nach FX-Mayr kann sehr, sehr hilfreich und unterstützend für sie sein, um dem Darm einfach mal Entlastung zu gönnen? Aber damit alleine ist es nicht getan, denn wie oben bereits erwähnt, muss an mehreren Stellschrauben gedreht werden, denn nur so lernt das ganze System „Verdauungstrakt“ wieder normal zu arbeiten. Hierbei sollte die Unterstützung mit Colonhydro-Therapie über einen längeren Zeitraum regelmäßig durchgeführt werden. Wie oft und wie lange das nötig ist, hängt ab von der Entwicklung des Fortschritts und der Mitarbeit des*r Patienten* ab.

Colon-Hydro-Therapie bei Verstopfung


Behandlungsplan bei Verstopfung

ganzheitlicher Behandlungsplan umfasst in meiner Naturheilpraxis in Essen folgende Elemente:

  • Ausführliche Anamnese
  • Untersuchung des Stuhls auf Darmdysbiose und
  • Untersuchung auf Enzymbildungsstörung der Verdauungsdrüsen
  • Medikamente zur Verbesserung des Darmmilieus
  • Ernährungsprotokoll und Ernährungsberatung
  • Colon-Hydro-Terapie als Darmtraining und zur Entlastung
  • Selbstbehandlungsübungen aus dem ZILGREI zur Anregung der Darmtätigkeit
  • Tägliche praktische und diätetische Maßnahmen zur Darmregulation
  • Verhaltenstherapeutische und psychol. Unterstützung
  • Klassische Homöopathie
  • ggf. auch eine sanfte Darmreinigungskur nach FX-Mayr Das Zusammenwirken all dieser Maßnahmen ist nach meinen praktischen Erfahrungen der beste Weg, dieses Thema in den Griff zu bekommen. Bei einigen Patienten ging es sehr schnell, mit nur relativ geringem Aufwand, bei anderen dauerte es etwas länger.

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Homöopathie bei Mittelohrentzündung+Paukenerguss

Homöopathie bei Mittelohrentzündung + Paukenerguss

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Voraussichtliche Lesedauer: 5 Minuten

Mittelohrentzündung und Paukenerguss mit Antibiotika oder Homöopathie behandeln?

Mittelohr-Entzündungen und Paukenerguss bei Kleinkindern lassen sich in der Regel gut mit Homöopathie behandeln. Antibiotika sollten immer die letzte Wahl sein. Bereits vor vielen Jahren fand ich diese Pressemeldung, die mich zu diesem Beitrag animierte.

Zitat: „Antibiotika bei Mittelohrentzündung von Kindern oft nicht sinnvoll?“
München (dpa/gms) – Die Behandlung einer Mittelohrentzündung bei Kindern mit Antibiotika ist oft nicht sinnvoll. Antibiotika könnten eine Ohrentzündung im Höchstfall um einen Tag verkürzen. Dies teilt die Landesvertretung Bayern der Techniker Krankenkasse (TK) in München mit. Zudem sei die Behandlung meist mit Durchfall und Hautausschlägen als Nebenwirkungen verbunden. Darüber hinaus sei die Gefahr groß, dass durch eine überflüssige Antibiotika-Einnahme resistente Keime gezüchtet werden. Die TK empfiehlt als Alternative, Kindern bei Mittelohrentzündungen Schmerz- und Fieberzäpfchen zu verabreichen.“ (Zitat Ende)

Säuglinge und Kleinkinder erkranken relativ leicht und häufig an einer Mittelohrentzündung. Das ist sehr schmerzhaft für den kleinen Patienten und vor allem stressig für die Eltern. Dennoch ist es auch aus homöopathischer Sicht nicht nötig, gleich mit Kanonen auf Spatzen zu schießen. Beim ersten Verdacht auf eine Mittelohrentzündung, bleibt in der Regel immer Zeit, bis zum Arztbesuch homöopathische Mittel als Sofortmaßnahme anzuwenden.

Die Entzündungen verschwinden mit Antibiotika zwar schnell, aber das Kind erkrankt nach 4-6 Wochen erneut. So kommt es innerhalb weniger Monate zu einer Chronifizierung der Krankheit. Dasselbe gilt im Übrigen auch für den leichtfertigen Umgang mit Antibiotika bei Hals- und Nebenhöhlenentzündungen. Die chronische Sinusitis ist meist die chronifizierte Spätfolge der vorher antibiotisch unterdrückten Infektionen im HNO-Bereich.

Homöopathie statt Antibiotika bei Paukenerguss und Mittelohrentzündung?

Ob man Mittelohrentzündung oder Paukenerguss mit Antibiotika oder Homöopathie behandeln soll kann man nicht grundsätzlich beantworten. Es hängt vom Schweregrad der Erkrankung ab und sollte in jedem Fall mit einem kundigen Arzt oder Heilpraktiker abgestimmt sein. Aber man kann es immer und in jedem Fall als erste Maßnahme anwenden.
Hier ein Beispiel für ein bewährtes Rezept aus der homöopathischen Hausapotheke, mit dem auch Homöopathie-Laien – bis zur Konsultation ihres Arztes oder Heilpraktikers – beginnen können. Fachkundige Begleitung durch einen Arzt oder Heilpraktiker ist dringend angeraten. 

Bei Einsetzen der ersten Symptome gibt man Ferrum phosphoricum D12 und Belladonna D12 im Wechsel im Abstand von 5-10-15 Minuten.

Von jedem Mittel ca. 10 Globuli in je einem ½ Glas Wasser auflösen,  mit einem Plastiklöffel verkleppern und dem Kind in den genannten Zeitabständen jeweils ein Löffelchen einmal von dem einen, dann von dem anderen Mittel verabreichen. 

Wenn die Mittel für dieses Kind (die individuelle Konstitution muss ggf. berücksichtigt werden) passen, wird es nach kurzer Zeit ruhiger werden und einschlafen – genauso, als ob es ein Schmerz- und Fieberzäpfchen bekommen hätte. Sobald eine Zustandsverbesserung auftritt, muss mit dem Mittel gewartet oder sogar aufgehört werden.

Fiebersenkende Medikamente – pro und contra – wann sind sie angezeigt?

Fieber senkende Medikamente in Form von Zäpfchen oder Tabletten sollte man nicht gleich zu Beginn eines Infektes dem Kind geben. Das Fieber ist eine gesunde Reaktion auf den Krankheitserreger und sollte nicht mit Aspirin, Novalgin oder Paracetamol unterdrückt werden. Für Mensch und Tier ist Fieber die wirksamste Immunabwehr bei viralen Infekten und auch bis zu einem gewissen Punkt in der Lage, Bakterien erfolgreich abzutöten. Erst bei sehr hohem Fieber, verbunden mit sehr starken Schmerzen (z.B. auch bei Mandelentzündung, Halsentzündung), kann es ggf. nötig sein, ein fiebersenkendes Schmerzmittel zu verabreichen, denn das Kind soll und muss natürlich nicht unnötig leiden. Aber Kleinkinder ertragen auch hohes Fieber bis knapp an die 40° noch besser als Erwachsene. Ab dann lässt sich hohes Fieber mit Wadenwickeln wunderbar absenken. Wenn man es zudem mit Homöopathie begleitet, kann man schon eine Menge erreichen.

Was tun in schweren Fällen von eitriger Mittelohrentzündung?

Bei einer stark eitrigen Mittelohrentzündung kann es nötig sein, das Trommelfell vom HNO-Arzt aufstechen zu lassen (=Paracentese), damit der Eiter abfließen kann.
Das Öffnen des Trommelfells geschieht unter einer homöopathischen Behandlung jedoch meist von selbst. Der Eiter fließt heraus und dann sollte das Homöopathikum gewechselt werden z.B. auf Silicea. Oder der kundige Homöopath muss ggf. ein noch spezifischeres Mittel wählen?. Silicea saugt den Eiter auf und schließt die Trommelfellöffnung wieder.

Homöopathie bei Paukenerguss

Ist Rötung des Trommelfells dasselbe wie eine Mittelohrentzündung (Otitis media)?

Wenn das Trommelfell leicht gerötet ist, und das Kind über Ohrenschmerzen klagt, oder schon seit Längerem  „schlechter hört“, kann die Ursache ein Paukenerguss sein. Ein Paukenerguss ist eine Wasseransammlung hinter dem Trommelfell. Ein Paukenerguss kann chronisch werden und das Gehör nachhaltig schädigen. Der Paukenerguss entsteht häufig in Verbindung mit Polypen im hinteren, oberen Nasen-Rachen-Raum.

Sieht der Kinderarzt das, so werden in der Regel Antibiotika „zur Sicherheit“ empfohlen. Lassen Sie sich nicht einschüchtern als Eltern, sondern suchen Sie in diesem Fall erstmal einen in der Homöopathie kundigen Arzt oder Heilpraktiker auf. Nur der oder die kundige Homöopath oder Homöopathin verfügen über die nötigen Kenntnisse auch schwerere Pathologien homöopathisch anzugehen.

Mittelohrentzündung und Paukenerguss mit Homöopathie oder Antibiotika behandeln? Darüber sollte man nachdenken und Nutzen und Risiken abwägen.



Smoothie Superfoof oder Darmkiller

Smoothies – Superfood oder Darmkiller?

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Smoothies – Superfood oder Darmkiller?

Sind Smoothies gut für den Darm?

Sind Smoothies wirklich immer gut für den Darm? Smoothies erfreuen sich mittlerweile großer Beliebtheit, weil sie als gesundes Super-Food gelten. In meiner Naturheilpraxis konnte ich jedoch beobachten, dass Smoothies auch erhebliche Verdauungsprobleme verursachen können, wie Blähungen, Durchfälle, bis hin zu Bauchschmerzen und Krämpfen. Diese Verdauungsprobleme und Bauchschmerzen haben die Patienten letztlich in meine Naturheilpraxis geführt. Mit der Überzeugung, sich doch so gesund zu ernähren, wurde der Smoothie häufig erst einmal nicht als Verursacher von Verdauungsstörungen in Betracht gezogen.

Smoothie – reich an Vitaminen und Ballaststoffen?

Mit jedem Smoothie viel Vitamine und Ballaststoffe zu sich nehmen? Kann unser Darm das alles wirklich gut verdauen? Oder könnte es vielleicht doch besser sein, stattdessen Obst und Salate zu essen?

Denn wenn man genauer hinsieht fällt auf, dass gekaufte Smoothies aus dem Supermarkt in Hauptsache aus Apfelsaft und Zucker bestehen und zusätzlich mit einigen weiteren Gemüse- oder Obstanteilen ergänzt sind. Das ist sicher eher ein Darmkiller und Dickmacher, statt wirklich gesund!

Sind selbstgemachte Smoothies gesünder?

Wer also meint, selbstgemachte Smoothies seien gesünder, macht ihn am besten selbst? Findige Marketing-Strategen hatten dafür auch sehr schnell den passenden High-Tech-Mixer zur Eigenherstellung dieses Wundergetränks entwickelt und für teuer Geld auf den Markt gebracht.

Für seine Gesundheit tut man ja so einiges. Und sich sein Super-Food selbst mischen und mixen, kann doch nicht so verkehrt sein?

Aber wenn der Smoothie nicht bekommt?

Mittlerweile finden sich auch im Internet immer mehr Hinweise, dass Smoothies häufig nicht gut vertragen werden. Den bei der Zusammenstellung gibt es einiges zu beachten. Ich habe selbst auch einige Smoothies probiert, aber mit Vorsicht, da ich meinen Verdauungstrakt nicht überfordern wollte. Das Ergebnis war dennoch durchschlagend.

Das veranlasste mich als Heilpraktikerin und Ernährungsberaterin meinen Patienten vom übermäßigen Genuss dieses Getränks abzuraten, denn ich fühlte ich mich in meiner Vermutung bestätigt.

Kranker Darm durch Smoothies?

So erhärtete sich mein Verdacht, dass Smoothies weniger als Superfood, sondern doch eher als Darmkiller einzustufen sind? Einige Patienten konnten und wollten erst auch nicht einsehen, dass diese Art der Ernährungsumstellung vielleicht doch nicht so vorteilhaft sei, wie sie sich das erhofft hätten?

Also schickten wir Stuhlproben ins Labor, schrieben Ernährungsprotokolle und suchten nach dem möglichen Übeltäter.

Letztlich aufschlussreich waren für mich die ans Licht geförderten „Ergebnisse“ bei den Darmspülungen, der Colon-Hydro-Therapie (CHT). Ich hätte es selbst nicht für möglich gehalten, welch üppige Mengen an sauer vergorenem Stuhl in den Gedärmen meiner Patienten lagerten. Der Unterschied zu den „normalen“ Entleerungen war offensichtlich. Was mich nochmals in meiner Vermutung bestätigte.

Warum sind Smoothies schwer verdaulich?

Nun war es nicht immer leicht, meine Patienten davon zu überzeugen, dass ihre „gesunde“ Ernährungsweise möglicherweise Schuld an Ihren Symptomen sein könne? Der übermäßige Genuss von Ballaststoffen in den Smoothies setzt Gärungsprozesse in Gang. Das führt zu den beklagten Blähungen und Durchfällen. Smoothies sind schwer verdaulich.

Wie wird ein Smoothie verdaut?

…stellte ich mir die Frage. Und kam zu folgender Erklärung:

Obst und Gemüse essen bedeutet seit Menschen Gedenken: KAUEN und EINSPEICHELN!!

Obst und Gemüse püriert trinken als Smoothie oder auch als Saft, bedeutet: lediglich SCHLÜRFEN und SCHLUCKEN...

Das ist offensichtlich in der Natur so nicht vorgesehen, denn für die Verdaulichkeit macht das einen riesigen Unterschied. Die Vorverdauung der Zuckerketten beginnt bereits im Mund, mit Hilfe des basischen Verdauungsenzyms AMYLASE im Speichel.

Je besser wir Obst und Gemüse bereits im Mund zerkleinern und dabei einspeicheln, desto unproblematischer verläuft die weitere Verdauungspassage.

Bereits das Trinken gefilterter Fruchtsäfte bereitet bei empfindlichen Gedärmen durchaus vergleichbare Verdauungsprobleme.

Orangensaft zum Frühstück – gesund oder schädlich?

Der viel geliebte O-Saft zum Frühstück beispielsweise, gilt ebenfalls als „gesundes“ Highlight. Auch hier treffen wir auf ein ähnliches Problem. Der O-Saft für sich betrachtet, ist natürlich schon gesund. Es ist nichts dagegen einzuwenden Orangensaft zu trinken, wenn man feststellt, dass man ihn gut verträgt.

Bei gewissen Personen kommt es bei einem Frühstück mit Brötchen und Kaffee, Tee, Zucker, etc. pp. zusammen mit O-Saft jedoch verstärkt zu Blähungsneigungen und durchfallartigen Darmentleerungen aufgrund der Fruchtsäure.

Aus der TRENNKOST wissen wir, dass sich Fruchtsäuren und Kohlenhydrate nebeneinander in einer Mahlzeit nicht gut vertragen und es daher eher zu Gärungsprozessen und somit zu Blähungen kommt.

Empfehlungen, falls Sie mit dem Verzehr von Säften und Obst Probleme haben:

Trinken Sie wenn, Ihren Frucht- oder O-Saft VOR einer Mahlzeit oder irgendwann zwischen den Mahlzeiten mindestens mit 2 Stunden Abstand zur letzten KH-haltigen Nahrungsaufnahme. Mit Obst verfahren Sie genauso.

So vermeiden Sie die Entwicklung von Gärungsprozessen im Darm!

Kauen Sie Obst und Rohkost gut und ausführlich, denn GUT GEKAUT IST HALB VERDAUT!



Hochdosis-Therapie mit Pascorbin

Vitamin-C-Hochdosis-Infusionen bei Corona

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Vitamin-C- Hochdosis- Infusionen bei oder nach einer Corona-Infektion?

Vitamin C Hochdosis-Infusion bei Corona machen aus naturheilkundlicher Erfahrung Sinn. Hochdosiertes Vitamin-C sollte sowohl präventiv als im Post-Covid-Stadium zur Unterstützung der Rekonvaleszenz in Form einer Infusion gegeben werden.

In den Medien findet man widersprüchliche Meinungen zur Wirksamkeit von hochdosiertem Vitamin-C im Zusammenhang mit SARS-COV19. Aus der Praxis kann ich anderes berichten, denn Vitamin-C wird als Kapsel, Pulver oder Tablette nur in begrenzten Maße verstoffwechselt. Die orale Aufnahme von Ascorbinsäure in hohen Dosen sehe ich daher kritisch im Gegensatz zu den offensichtlichen Effekten einer Infusion.

Vitamin-C hoch dosiert – oral oder parenteral verabreichen?

Hochdosiertes Vitamin-C entfaltet nur als Infusion seine optimale Wirkung. Ascorbinsäure wird bei der oralen Aufnahme im oberen Dünndarm konzentrationsabhängig resorbiert. Mit steigender oraler Dosis sinkt jedoch die Bioverfügbarkeit schon bei 1g auf 60-75%, bei 2g auf ca. 40% und nach 3g auf ca. 30%.

Beim gesunden Erwachsenen liegt der maximale Umsatz bei 40-50mg/Tag. Nach oraler Einnahme extrem hoher Dosen werden zwar nach ca. 3 Stunden kurzfristig hohe Plasmakonzentrationen erreicht, aber das Vitamin C wird zu 80% im Urin wieder ausgescheiden.
(Quelle: PASCOE Kompendium – Pharmakokinetische Eigenschaften von Pascorbin S. 519)

Wirkung von Vitamin-C

Vitamin-C ist ein essentieller Wirkstoff für den Menschen und ein Radikalfänger. Es ist Cofaktor zahlreicher Enzymsysteme. Es wird benötigt u.a. zur Kollagenbildung, Bildung von Steroiden, Carnitin, ACTH und Gastrin und der Katecholamin-Synthese (= die Gruppe der natürlich vorkommenden biogenen Amine Noradrenalin und Dopamin sowie Adrenalin und deren Derivate.)

Ascorobinsäure reichert sich in Hypophyse, Nebennieren, Augenlinsen und weißen Blutkörperchen an.

Das macht klar, welche Bedeutung dem Vitamin-C zufällt. Besonders in gesundheitlichen Krisen und als Unterstützung bei viralen Infekten ist die Vitamin-C-Hochdosis-Infusion Therapie erster Wahl.

Vitamin-C-Hochdosis bei Corona als Infusion 

Ein chinesischer Arzt therapierte seine Coronapatienten mit hochdosierten Vitamin-C- Infusionen. Und schien bemerkenswerte Remissionen auch bei schwersten Krankheitsverläufen für sich verbuchen zu können.

https://www.nutraingredients.com/Article/2020/03/25/Hospital-turns-to-high-dose-vitamin-C-to-fight-coronavirus

Seit langem wissen wir aus der Naturheilkunde, dass Vitamin-C-Hochdosis-Infusionen aufbauend und Immunsystem stärkend wirken.

Ein ausreichend hoher Vitamin-C-Spiegel im Plasma fördert nachweislich die Immunabwehr, insbesondere die Chemotaxis (=Aktivierung der weißen Blutkörperchen, als Fress- und Killerzellen), die Komplementaktivierung und Interferonproduktion. Interferon ist ein körpereigener antiviral wirksamer Botenstoff. Genau das ist es, was unser Körper bei einem viralen Infekt benötigt!

Vitamin-C in Verbindung mit anderen Medikamenten

Vitamin-C verbessert die Eisenresorption und blockiert freie Sauerstoffradikale in enger Zusamenwirkung mit Vitamin E und A und den Carotinoiden. Es wirkt immunstärkend im Verbund mit Zink.

ACHTUNG: Salicylate (Aspirin) hemmen die Vitamin-C-Resorption in den Leukozyten und Thrombozyten!

Aspirin wird landläufig gerne zur Fiebersenkung verwendet und ist in zahlreichen frei verkäuflichen Grippemitteln enthalten.  Aspirin senkt aber leider das antiviral-wirkende Fieber und zudem die Bioverfügbarkeit von Vitamin-C!

Von daher ist Aspirin als Grippe-Medikament als kontraproduktiv einzuschätzen. Fieber ist die vitale Antwort des Körpers auf Viren und bakterielle Keime. Es sollte nicht gleich zu Beginn abgesenkt, sondern so lange als möglich gehalten werden.

Wadenwickel sind das beste Hausmittel, Fieberspitzen zu senken. Fiebersymtome lassen sich gut mit Homöopathie begleiten und lindern.

Wechselwirkungen und Kontraindikationen

Bei parenteraler Aufnahme hoch dosierter Ascorobinsäure müssen Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln im Einzelfall überprüft werden.

Bei Patienten mit Niereninsuffizienz ist Vorsicht geboten. Hochdosierte Infusionen können zur Ausfällung von Calcium-Oxalat-Steinen führen.

Also… Bitte bleiben sie gesund und vertrauen Sie wieder mehr auf die Selbstheilungskräfte Ihres Körpers.

Ihre Heilpraktikerin
Rita Jurgens



Gesund durch Fasten

Gesund durch Fasten

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„Seit biblischer Zeit, war und ist das Fasten ein Ritual der Besinnung
sowie der seelischen und körperlichen Reinigung!“

Wieder gesund durch Fasten?

Gesund durch Fasten? Wissenschaftliche Studien beweisen es: Fasten ist und bleibt das älteste und natürlichste Heilmittel für Mensch und Tier! Unser Organismus ist evolutionsbedingt darauf geprägt, Phasen mit nur wenig oder fast gar keiner Nahrung über einige Tage und Wochen schadlos zu überstehen… im Gegenteil, sich in diesen Phasen sogar regenerieren zu können. Es ist der Königsweg, den gesamten Organismus von Krankheit in Richtung Gesundheit zu bewegen.

Was passiert im Körper beim Fasten?

Was beim Fasten im Körper passiert, ist mittlerweile wissenschaftlich gut erforscht. Bereits nach 12 Stunden Nahrungskarenz setzen die ersten Umstellungsmechanismen ein, die nachhaltig und erwiesenermaßen zur Reduzierung von Entzündungszellen und zur Suppression von Tumorzell-Wachstum führen.

Tumorzellen reagieren besonders empfindlich auf Fasten, da sie im Gegensatz zur gesunden Körperzelle über keine Anpassungsmechanismen auf die veränderte Stoffwechsellage verfügen. Das hat zur Konsequenz, dass sie zugrunde gehen und leichter vom Immunsystem gekillt werden können. Zelltrümmer und Abbauprodukte werden von Mastzellen erkannt und aufgefressen = Autophagie.

Diese Mechanismen werden in Gang gesetzt, wenn der Organismus eine adäquate Antwort auf den Nahrungsentzug finden muss, denn:

  • Der Insulinspiegel sinkt  und es kommt zur vermehrten Ausschüttung von Glucagon und Adrenalin. Adrenalin ist ein homonähnlicher Botenstoff und fördert die Lipolyse, das Lösen von Fettdepots zur Energiegewinnung für die Muskelzellen.
  • Stresshormone Cortisol und Adrenalin steigen an, sorgen für die Aktivierung der Stoffwechsel- und Energiereseerven.
  • Die Entgiftungsfunktion der Leber wird angeregt.
  • Die Speicherform des Zuckers, Glycogen, wird zur Versorgung des Hirnstoffwechsels freigesetzt. Ist dieser Speicher nach 24 Stunden aufgebraucht,
  • setzt der Ketonstoffwechsel ein durch Abbau von Fettsäuren in der Leber. Ketonkörper dienen dem Gehirn als Ersatz für die mangelnde Glukose. Das führt auch zu dem typischen Mundgeruch, der beim Fasten zu beobachten ist.
  • Glukoneogense = ist eine sehr komplexer physiologischer Prozess zur Neubildung von Glukose aus Lactat, Pyruvat, Aminosäuren u.a.
  • Der Serotonin-Spiegel steigt, was zur Stimmungsaufhellung führt und somit auf die Stressreaktionen von Adrenalin un Cortisol ausgleichend wirkt.

Befindlichkeiten und Reaktionen beim Fasten

Die ersten 24 – 48 Stunden sind beim Beginn des Fastens am schwierigsten zu überstehen.

Ab dem dritten und vierten Tag setzt häufig schon eine deutliche Stimmungsaufhellung ein, Hungergefühle treten in den Hintergrund, Munterkeit, verbesserter Schlaf werden spürbar.

Der Geist entspannt sich, Gelassenheit und innere Ruhe kommen wie von selbst, man beginnt die Welt mit anderen Augen zu sehen. Die Sinne schärfen sich und werden sensibler und empfindlicher für alle äußerlichen Eindrücke und Wahrnehmungen.

Wem und wann hilft Heilfasten?

Bei Stoffwechselerkrankungen:

  • Diabetes Typ 2
  • Gicht
  • Bluthochhdruck
  • Allergiker und Asthmatiker
  • Ernährungsbedingtes Übergewicht und Adipositas

Bei Erkrankungen des Rheumatischen Formenkreises:

  • Multiple Sklerose und allen entzündlichen Erkrankungen des Nervensystems
  • M. Bechterew
  • Gelenk- oder Weichteilrheuma und alle weiteren Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises

Sonstiges:

  • Schmerzpatienten
  • im Frühstadium von Krebsleiden, insbesondere vor und während einer Chemotherapie (die positiven Effekte sind unerwartet als überraschend positiv einzustufen, wie empirische Studien ergeben haben!)
  • Dasselbe gilt für psychiatrische Leiden, wie Depression und bipolare Störungen, etc.
  • zur allgemeinen Regeneration und Prävention.

Wer sollte nicht fasten? Kontraindikationen beim Heilfasten:

  • Personen mit schweren Essstörungen (Bulimie, Anorexie, Esssucht)
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Fortgeschrittene Krebsleiden mit schwerer Kachexie (Abmagerung)
  • Dialysepatienten

Fastenbegleitung in meiner Naturheilpraxis

Als Heilpraktikerin biete ich ambulante Fastenbegleitungen in meiner Naturheilpraxis in Essen an. Als Fastentherapeutin berate und begleite ich Sie gerne bei Ihrem Vorhaben, wieder gesund durch Fasten zu werden. Damit fällt es Ihnen mit Sicherheit wesentlich leichter, ihre Fastenkur erfolgreich bis zum Ende zu führen. Vielleicht interessiert Sie auch eine ambulante Mayr-Kur?

Lassen Sie sich begleiten mit Hydro-Colon-Therapien, die wesentlich effektiver sind als Einläufe; dazu auf Wunsch auch mit Bauchmassgen und Rückenmassagen, weil die Veränderungen im Bauchraum zu einer völlig veränderten und neuen Körperstatik führen.

Auch dieser Umstimmungprozess wird hiermit optimal begleitet.



kennzeichnung laktosefrei bei Lebensmitteln

Kennzeichnung laktosefrei b. Lebensmitteln

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Sinn und Unsinn einer Lebensmittel-Kennzeichnung als „laktosefrei“

Die Kennzeichnung „laktosefrei“  auf Lebensmittelverpackungen begegnen einem beim Einkaufen immer häufiger. Bei näherem Hinsehen wird jedoch klar, dass es sich um einen Hinweis handelt, der häufig auch Produkte betrifft, die ohnehin keine Laktose enthalten!

Die Kennzeichung „laktosefrei“
ein Verkaufs-Trick?

Die Kennzeichnung „laktosefrei“ bei Lebensmitteln ist oftmals ein Verkaufstrick und insofern Etikettenschwindel, weil Lebensmittel mit diesem Label bei vielen Menschen, die entweder Reizdarm-Beschwerden haben oder der Meinung sind, dass laktosefrei“ einfach gesünder sei?

Was sind Laktose und Milchzucker?

Milchzucker und Laktose sind identisch. Wie der Name sagt ist diese Zuckerart nur in Milch von Tier (und Mensch) enthalten. Logischerweise dürften dann auch nur aus Milch hergestellte Lebensmittel tatsächlich Milchzucker enthalten?

Der aus der Milch gewonnene Milchzucker ist jedoch ein billiger Füllstoff und Geschmacksträger für industriell hergestellte Nahrungsmittel. Daher nehmen wir ungewollt zu viel Milchzucker zu uns.

Denn das überwiegende Angebot an Milchprodukten selbst verursacht bei mäßigem Verzehr auch für Personen, die unter einer Laktose-Unverträglichkeit leiden,  keine oder nur geringe Beschwerden.

Wie entsteht Laktose-Intoleranz?

Von Laktose-Intoleranz spricht man, wenn nicht mehr genügend des Verdauungsenzyms Laktase produziert wird. Säuglinge und Kleinkinder können daher wie alle Säugetiere Milchzucker verdauen, solange im Verdauungstrakt dieses Milchzucker spaltende Enzym zur Verfügung steht.

Im Laufe des Älterwerdens nimmt die Laktase-Produktion immer mehr ab und der Verdauungstrakt reagiert empfindlich, wenn zu viel Milchzucker mit der Nahrung aufgenommen wird.

Wer leidet unter Laktose-Intoleranz

Das Erstaunliche dabei ist, dass Mittel- und Nord-Europäer aufgrund eines „Gen-Defektes“ überraschend lang die Laktase-Produktion aufrecht erhalten können, wogegen ca. 80% der Weltbevölkerung einen Laktase-Mangel aufweisen.

Zitat Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Laktoseintoleranz

„Weltweit ist die Laktoseintoleranz sehr verbreitet, wobei es je nach Region und Bevölkerung deutliche Unterschiede gibt. Etwa 5 bis 15 % der Europäer vertragen keinen Milchzucker.[1] In Deutschland sind es laut Bundeszentrum für Ernährung 15 %.[2] Am seltensten ist die Laktoseintoleranz in Nordeuropa. In Afrika oder Ostasien sind dagegen 65 bis über 90 % der Erwachsenen betroffen.[1]

Der als Lactasepersistenz bezeichnete Evolutionsvorteil der Nordeuropäer entstand durch eine Genmutation vor ungefähr 7000 Jahren,[3][4] nach anderen Erkenntnissen sogar erst während der letzten 5000 Jahre im Zuge der wichtiger werdenden Milchviehhaltung.[5]“

Hilfe bei Laktose-Intoleranz

Sollten Sie dennoch zur Zeit erhebliche Probleme mit der Verdauung von Milchzucker haben, finden sie hier zur Orientierung eine Laktose-Inhalts-Tabelle zum Download als PDF.

Fakt ist: Milchzucker per se hat ab einer gewissen Menge einen abführenden Effekt und regt die Darmtätigkeit an. Dabei kommt es zu mehr oder wenig stark ausgeprägten Symptomen wie Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfällen kurz nach dem Genuss Laktose haltiger Produkte.

Der natürliche Gehalt an Milchzucker in Milchprodukten ist m.E. eher selten der Grund für die geklagten Beschwerden, sondern ein Zusammenwirken mehrerer Störungen im Verdauungstrakt, führen zu den Beschwerdebildern, die die Patienten in meine Sprechstunde führen.

Somit handelt es sich um eine relative und durchaus vorübergehende Störung der Milchzucker-Verdauung, wenn man die Ursache der zugrunde liegenden Störung im Verdauungstrakt behandelt. Sie auch: „Leide ich unter Laktose-Intoleranz?“

Gefährlicher ist der „versteckte“ Milchzucker in Fertigprodukten

Allen voran: Medikamente, die Laktose als Trägerstoff verwenden, wie z.B.:

  • Schüsslersalze als Tabletten
  • Generell homöopathische Medikamente in Tablettenform
  • Nahrungsergänzungen, rezeptpflichtige Medikamente, etc.

Milchzucker wirkt bei Knäckebrot, Keksen, Kuchen und Backmischungen als Aromaträger, in Fertig- und Tiefkühlgerichten als Bindemittel. In Schokolade ist Laktose ein Geschmacksstoff und sogar in Fleisch- und Wurstwaren wird Milchzucker verarbeitet.

Instant-Kaffee-Getränkepulver (Capuccino, Latte macciato, etc.), Kakaogetränke, fertige Salatsoßen können heftige Darmprobleme verursachen.

Die Industrie nutzt Laktose vielseitig, was den Betroffenen mit Laktoseintoleranz das Einkaufen zusätzlich erschwert.

Eine hilfreiche Webseite zum Thema möchte ich empfehlen: „Lifeline, das Gesundheitsportal“.

Laktose-Intoleranz und Reizdarm

Einige meiner Patienten meinen, dass Milchzucker die Ursache für ihre Reizdarm-Beschwerden sei. Aber dem möchte ich widersprechen. Zusammen mit den Schwierigkeiten, möglicherweise Milchzucker nicht gut zu vertragen, treten meist auch Reaktionen auf weitere Nahrungsbestandteile, wie Fruktose und Histamin etc. auf, die dann unter der Diagnose „Reizdarm“ abgetan werden. Aber die Ursache des Problems ist eine andere:

Ich mache immer wieder die Erfahrung, dass die Laktose-Intoleranz nicht die „Krankheit“ an sich ist, sondern eine FOLGE eines durcheinander geratenen Darmmilieus, deren Ursachen vielfältig sind: An dieser Stelle muss die Behandlung auf der Grundlage einer gezielten Darmsanierung ansetzen, Diät allein erzeugt nur unnötigen Stress und führt nicht zur Heilung des Problems.



Leide ich unter Laktose-Intoleranz?

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Wie häufig ist Laktoseintoleranz tatsächlich?

Leide ich unter Laktose-Intoleranz? Ist eine Frage, mit de sich heutzutage viele Menschen beschäftigen. Unter Hunderten Patienten, die in den letzten Jahren wegen der unterschiedlichsten Magen-Darm- und Verdauungs- Beschwerden meine Naturheilpraxis aufgesucht haben, fanden sich in der Tat nur wenige, die nachweislich – sei es über klinische Tests oder aufgrund ihrer eindeutigen Symptomatik – eine  LAKTOSE-Intoleranz vorweisen konnten.

Diese Beobachtung deckt sich mit der Statistik, dass wir Europäer  aufgrund einer genetischen Mutation vor Tausenden von Jahren – nur selten eine eindeutige Laktose-Intoleranz aufweisen. Jedoch ca. 80% der restlichen Weltbevölkerung kann Laktose ohnehin nicht verdauen und reagiert mit den bekannten Symptomen: Bauchgrummeln, Krämpfen und durchfallartigen Darmentleerungen kurz nach dem Genuss von Milchzucker, z.B in Form von Frischmilch oder milchzuckerhaltigen (meist) Fertigprodukten.

Symptome treten bei genetisch toleranten Personen typischerweise erst im Laufe des Erwachsenenalters auf, seltener bei Kindern, denn bei vielen Menschen schwächt sich meist bereits ab dem 2. Lebensjahr die Enzymaktivität nach der Babyzeit allmählich ab. Die Folge kann, muss aber nicht, eine mehr oder minder stark ausgeprägte primäre Laktoseintoleranz sein. Eine verbleibende Laktaseaktivität von etwa 50 Prozent gilt jedoch noch als ausreichend und lässt i.d.R. einen mäßigen Verzehr an laktosehaltigen Lebensmitteln zu.

Die primäre Laktose-Intoleranz

Diese natürliche Form der primären Laktoseintoleranz an sich, ist keine Krankheit, sondern zeigt sich ggf. bei mangelhafter Produktion des Enzyms Laktase mit seinem charakteristischen Beschwerebild. Anders verhält es sich mit der sekundären, erworbenen Laktoseintoleranz.

Die sekundäre Laktose-Intoleranz

Erkrankungen im Dünn- und Dickdarmbereich, nach Bauchoperationen und ein gestörtes Darmmilieu und/oder medikamentöse Nebenwirkungen können einer vorübergehenden Milchzucker-Unverträglickeit den Boden bereiten.

Hier kann man mit einem kausalen, naturheilkundlichen und ganzheitlichen Therapieansatz meist sehr gute Erfolge erzielen.

Substitution mit Laktase-Tabletten

Dies kann mitunter die Lösung für den Augenblick sein. Jedoch empfehle ich Laktase-Tabletten, wenn in sehr hohen Konzentrationen (> 10.000 FCC) nach Vorschrift vor ggf. Milchzucker haltigen Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Jedoch beheben sie das Problem nicht in der Tiefe der Störung.

Therapie des sekundären Laktase-Mangels aus Sicht der Naturheilkunde

In meiner Naturheilpraxis beobachte ich neben den geklagten Beschwerden wie Durchfälle gleich nach den Mahlzeiten, Blähungen, Bauchkrämpfen, etc. auch die Beschreibung, dass es nicht nur der Milchzucker sein könnte, sondern die genannten Symtome auch mit dem Verzehr anderer Nahrungsmitteln in Zusammenhang gebracht werden. Meist ist eine klare Unterscheidung garnicht mehr möglich und auch Ernährungsprotokolle liefern daher nicht immer eine klaren Hinweis auf die Störenfriede im Bauch.

Es bestehen zeitgleich auch Unverträglichkeiten von Fruchtzucker, Histamin-haltigen Lebensmitteln oder auch spezifischer Konservierungsstoffen in Tiefkühl-, Fertig- und Instantprodukten, Konserven und Süßigkeiten aller Art.

Diese Überempfindlichkeiten bessern sich in der Regel nach einer gründlichen Darmsanierung und Symbioselenkung des Verdauungstraktes ganz deutlich. Was letztlich nicht verwundert, da man davon ausgehen kann, dass die Milieuveränderungen und die somit mangelhafte Produktion von Verdauungsenzymen als Folge einer medikamentös induzierten Störung anzusehen ist.

Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten und gestörtes Darmmilieu

gehen nach meinen persönlichen Praxiserfahrungen Hand in Hand. Bei der Regulierung , Aufforstung und Wiederherstellung eines intakten Darmmilieus muss daher therapeutisch angesetzt werden.

Teure Untersuchungen und Tests (z.B. IgG4-Test) auf unverträgliche Lebensmittel bringen in der Regel nichts außer unnötigen zusätzlichen Stress für die Betroffenen, weil sie das Übel nicht an der Wurzel packen.

Für eine erfolgreiche Therapie in der Naturheilpraxis sind nötig:



Labordiagnostik in der Naturheilpraxis

IgG4-Test auf Nahrungsmittel- Unverträglichkeit – Erfahrungen

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IgG4-Test auf Nahrungsmittel-Unverträglichkeit – Erfahrungen

IgG4-Tests auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten machten in den 2000er Jahren als neuartiges Testverfahren Furore. Es schien der Stein der Weisen zu sein, Unverträglichkeiten auf bestimmte Nahrungsmittel so auf die Spur kommen zu können?

Es wurde die Reaktion des Immunglobulin-G4 = IgG4 im Kontakt mit Nahrungsmittelbestandteile im Blut  analysiert. Als Heilpraktikerin war ich nun davon ausgegangen, mit Hilfe eines wissenschaftlich belegtes Analyseverfahrens, bei Reizdarm-Syndrom, Fruktose-Intoleranz, Laktose-Intoleranz etc. gezielt beraten zu können?

Diverse Labors bewarben nun Heilpraktiker- und Arztpraxen, diese Analysen einzusetzen. Es wurden nicht nur Schulungen, sondern teils auch „interessante Gewinnbeteiligungen“ am Umsatz angeboten. Kosten, die selbstverständlich die Patienten am ende bezahlten. Auch ich hatte einigen Patienten diese Untersuchung ans Herz gelegt, in der Hoffnung, so besser helfen zu können. Leider erfüllte sich diese Erwartung nicht! Diese Untersuchungen werden auch heute immer noch von Ernährungsberatern, Heilpraktikern und Ärzten angeboten.

Der IgG4-Test ist kein Allergie- Test!

Der IgG4-Test auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten wurde fälschlicherweise auch oft als „Allergie-Test“ bezeichnet, was nicht korrekt ist. IgG4-Reaktionen sind KEINE Allergien, sondern bestenfalls, wenn überhaupt ein Hinweis auf eine gewisse Intoleranz, da das Immunsystem auf bestimmte Nahrungsbestandteile reagiert.

Was ist ein Allergie-Test?

Ein Allergie- Test dagegen, bestimmt die Reaktion des Immunglobulin-E – IgE. Der Immunglobulin-E -Wert erhöht sich bei Vorliegen, oder Kontakt mit einem echten Allergen, wie z.B. Hausstaub, Blütenpollen, Nickel, oder Kreuz- Allergenen, etc. Dabei kommt es zu einer  Ausschüttung von Histamin aus den eosinophilen Mastzellen. Die Mastzellen sind eine Untergruppierung der weißen Blutkörperchen.

Darin unterscheiden sich IgG-4 und IgG-E voneinander.

Erfahrung mit IgG4-Test aus heilpraktischer Sicht

Die Analyse-Ergebnisse mit bis zu 300 oder 500 Lebensmitteln und Zusätzen war zum Teil recht beeindruckend. Jedoch im Hinblick auf eine nachhaltigen Therapie- Entscheidung relativ wenig aussagefähig. Nach der Begutachtung mehrerer Befunde  fiel mir zudem auf, dass meist genau die Lebensmittel positiv testeten, die regelmäßig verzehrt wurden. Dazwischen fanden sich dann einige exotische Substanzen, die man sowieso kaum zu sich nimmt. Welche Relevanz hatte dies also in der Gesamtbetrachtung?

Erfahrung mit IgG4-Test aus Sicht der Patienten

Nun ging es darum die Betroffenen damit zu konfrontieren, dass sie möglicherweise bis zu 30 oder 50 oder gar mehr Lebensmittel aus ihrem Speiseplan streichen sollten? Das ist für Jeden von uns eine riesige Herausforderung. Eine Ernährungsumstellung gemäß der  Vorgaben aus dem Test, erfordert viel Aufwand an Umorganisation der Alltagsroutine und der bisherigen Essgewohnheiten.

Fakt war, dass die vorübergehende Karenz, der als „schädlich“ getesteten Lebensmittel zwangweise eine Gewichtsabnahme durch den Diäteffekt nach sich zog und auch dadurch der Stoffwechsel entlastet wurde. So ging den Betroffenen vorübergehend wirklich besser. Eine wirkliche „Heilung“ war damit jedoch nicht zu erreichen.

Die permanente Beschäftigung mit der Frage „was darf ich essen?“ brachte jedoch ein Höchstmaß an Stress für die Betroffenen mit sich. Das kann auf Dauer nicht gesund sein – war meine Überlegung.  Es fördert mitunter sogar die Entwicklung von Essstörungen und „Orthorexie“ = Die Sucht nach gesunden oder besonderen Lebensmitteln.

Für die seelische Befindlichkeit eines ohnehin „Bauchkranken“ sind derartige „Diäten“ daher völlig kontraproduktiv, zumal, wie bereits erwähnt, der Test für einen ganzheitlichen Therapieansatz keine schlüssigen Anhaltspunkte lieferte.

Warum vertragen immer mehr Menschen immer weniger Nahrungsmittel?

Tatsache ist, dass sich die Beschwerdebilder rund um Nahrungsmittelverzehr und Verdauungsbeschwerden in zunehmendem Maße häufen; besonders bei Jugendlichen und jüngeren Menschen.

Das „Achselzucken“ der Schulmediziner mit der Anmerkung „psychosdomatisch“ oder „funktionelle Darmbeschwerden“ beziehungsweise „Reizdarm“ und dem hilfreichen Tipp: „Machen sie sich weniger Stress!!“ führt diese Patienten in meine Naturheilpraxis, weil sie sich nicht ernst genommen fühlen.

Woher kommen IgG4- Nahrungsmittel- Intoleranzen?

IgG4-Nahrungsmittel-Intoleranzen haben sich vermutlich aus unseren Ernährungsgewohnheiten entwickelt? Denn die Ernährungsweise in unserer Gesellschaft hat sich in den letzten 20-30 Jahren sehr verändert. Das ist uns vielleicht gar nicht so wirklich bewusst?

Die Lebensmittelindustrie  setzt alles daran, dass wir bereits in jungen Jahren „verlernen“ uns einfache und gesunde Gerichte aus frischen, natur belassenen Zutaten zuzubereiten. Das breite Angebot an Fertigprodukten, Convenience-Food, die Verwendung der Mikrowelle, Pizza- und Döner- Buden, McDonalds uvam. sind aus unserem schnelllebigen Alltag nur schwer wegzudenken.

Hinzu kommen eine Vielzahl an Impfungen bereits im Kleinkindalter, der leichtfertige Umgang mit Antibiotika und Kortison sowohl in der Masttierhaltung  als auch in der Humanmedizin. Hinzu kommen die Belastungen durch Pflanzenschutzmitteln, die allesamt „antibiotisch“ wirken. In der Summe sind das Faktoren, die unserem Bauch und letztlich unserem Immunsystem zusetzen: Wir können es sprichwörtlich nicht mehr verdauen und wir essen uns krank!

Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Reizdarm

Das Thema „Reizdarm“ war Anfang der 2000er Jahre noch längst nicht so populär wie in den letzten 5-10 Jahren. Das „Reizdarm-Syndrom“ oder „funktionellen Darmbeschwerden“ scheinen mir jedoch ebenfalls eine Verlegenheits- Diagnose der Schulmedizin zu sein? Diese Diagnosen  treffen nicht den Kern des Problems.

Die Unverträglichkeit bestimmter Nahrungsmittel ist die Folge der Schädigung der Darmschleimhaut. Sie geht einher mit der Verarmung des Mikrobioms und einer Destabilisierung des Darmmilieus. Das führt zur Entwicklung einer gestörten Darmflora und eines irritierten und geschwächten Immunsystems. Untersuchungsreihen mit Labormäusen scheinen  dies zu bestätigen. Zahlreichen Zusatzstoffe in der Industrie-Nahrung stehen im Verdacht, unsere Darmschleimhäute krank und Immun-Inkompetent machen.  Genau hier kann und muss therapeutisch angesetzt werden!

FAZIT: Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind letztlich hausgemacht, aber die gute Nachricht: bewusstere Ernährung, eine gründliche Darmsanierung,  Aktivierung und Stabilisierung des Immunsystems, Aufforstung des Mikrobioms, können das Problem nachhaltig verbessern oder sogar beheben. Dazu braucht es keine teuren Tests!



Ernährungsberatung bei zuviel Lust auf Süßes

Ernährungstipps bei Blähungen

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Alle folgenden Tipps basieren auf persönlichen Erfahrungen und Beobachtungen an meinen Patienten. Ich biete Ihnen als Anwender dieser Tipps keine Gewähr für die Vollständigkeit und Wisschenschaftlichkeit meiner Behauptungen! Probieren Sie es aus und es würde mich sehr freuen, wenn Sie Ihre Erfolge oder Misserfolge auf dieser Seite auch für andere Nutzer mitteilen und so auch mir helfen, meine „Forschungen“ zu vertiefen.

Welche Lebensmittel machen Blähungen?

Zu den Lebensmitteln, die typischerweise Blähungen verursachen können, zählen an erster Stelle alle Hülsenfrüchte, wie alle Varianten von Linsen, Erbsen, Bohnen, Kichererbsen, Cashewnüsse, Erdnüsse.

Bekannt ist die blähenden Wirkung auch von Kohlsorten, wie Blumenkohl, Rosenkohl, Kohlrabi, Kohlrübe, etc. und natürlich von Lauchgemüsen, wie Zwiebeln, Knoblauch, Porree.

Weniger bekannt ist die Wirkung von frischer Hefe, z.B. in Dampfnudeln oder in noch warmem Hefebrot.

Es gibt also auch unter den „gesunden“ Lebensmitteln, einiges, was gerne Blähungen, Sodbrennen und Völlegefühl verursacht, obwohl jedes einzelne Nahrungsmittel für sich nicht zwangsläufig ein  Blähungsverursacher oder „Magensäurereizer“sein müsste? Aber die Kombination macht’s!

Ein zuviel an rohen Ballaststoffen, kann unseren Verdauungstrakt ebenso überfordern, wie die undefinierbaren Mischungen an Zusatzstoffen in industriell hergestellten Fertigprodukten. Hier ist vor allem auch auf versteckte Laktose zu achten!

Ständig Luft im Bauch, extrem aufgebläht sein, kann natürlich auch noch tieferliegende Ursachen haben, die dann klinisch und über eine Stuhl-Untersuchung geklärt werden müssen. Mehr dazu unter: Darmsanierung und Symbioselenkung

Meine persönliche Erfahrung ist jedoch, das es oft nur von der Zubereitung abhängt, oder von der Kombination mit anderen Zutaten, wie gut oder wie schlecht ein Essen vertragen wird.
Entweder begünstigen sich die Speisenkombinationen und Zutaten im Verdauungsprozess wechselseitig oder sie behindern eine wohltuende Verdauung. Die auswhl der Kräuter und gewürze spielt hier auch eine nicht zu unterschätzende Rolle. Hier hat uns die fernöstliche und orientalische Küche viel voraus.

Unter dem Menüpunkt „Ernährungsberatung“ werde ich nach und nach meine Beobachtungen und Erfahrungen sammeln und mitteilen!

In Vorbereitung:

„Achtung bei Hülsenfrüchten“

„Das ach so gesunde MÜSLI“

„Allergene Wirkung von Nahrungsmitteln reduzieren“


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